Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Erfurt: Blutentnahmen nach Verkehrsunfällen

Am Sonntag ereigneten sich in Erfurt zwei Verkehrsunfälle, bei denen jeweils eine Blutentnahme angeordnet wurde. Die Beamten leiteten Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs ein.

Foto: unsplash

Erfurt (ost)

Am Sonntag (07.06.2026) gab es in Erfurt zwei Verkehrsunfälle, bei denen jeweils eine Blutentnahme angeordnet wurde.

Um 07:30 Uhr fuhr ein 23-jähriger Fahrer eines VW auf der Max-Planck-Straße. Ersten Informationen zufolge kam der Mann mit seinem Fahrzeug nach rechts von der Straße ab und kollidierte mit einem Findling. Durch den Aufprall wurde der Stein gegen einen geparkten Nissan geschoben. Es entstand ein Sachschaden von etwa 7.000 Euro. Der 23-Jährige erklärte den Beamten, dass er aufgrund von Müdigkeit von der Straße abgekommen sei. Außerdem ergaben sich Hinweise darauf, dass die Einnahme von Medikamenten eine Rolle gespielt haben könnte. Ein weiterer Unfall ereignete sich um 14:30 Uhr auf dem Juri-Gagarin-Ring. Eine 44-jährige Fahrerin eines Citroen musste an einer roten Ampel anhalten. Ersten Informationen zufolge bemerkte ein 34-jähriger Fahrradfahrer dies zu spät und fuhr auf den stehenden Citroen auf. Der Mann stürzte und verletzte sich dabei. Bei der Unfallaufnahme stellten Polizisten fest, dass der polizeibekannte 34-Jährige unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Er wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Dort wurde ihm auch eine Blutprobe entnommen.

In beiden Fällen leiteten die Beamten Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs gegen die Männer ein. Die Ermittlungen zu den Unfallursachen dauern an. (SO)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Thüringen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Thüringen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 50.477 Unfälle. Davon endeten 5.589 Unfälle mit Personenschaden, was 11,07% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2.102 Fälle aus, was 4,16% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 361 Fällen registriert, was 0,72% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 42.425 Fälle, was 84,05% ausmacht. Innerorts ereigneten sich 4.335 Unfälle (8,59%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.203 Unfälle (4,36%) und auf Autobahnen 681 Unfälle (1,35%). Insgesamt gab es 97 Getötete, 1.476 Schwerverletzte und 5.646 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 50.477
Unfälle mit Personenschaden 5.589
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 2.102
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 361
Übrige Sachschadensunfälle 42.425
Ortslage – innerorts 4.335
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.203
Ortslage – auf Autobahnen 681
Getötete 97
Schwerverletzte 1.476
Leichtverletzte 5.646

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24