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Erfurt: Drei Verkehrsteilnehmer gestoppt

Die Polizei in Erfurt hat drei Personen unter Drogeneinfluss am Steuer erwischt. Sie müssen mit Bußgeldern, Fahrverboten und Punkten im Fahreignungsregister rechnen.

Foto: Depositphotos

Erfurt (ost)

Die Polizei entdeckte am Montagabend und in der Nacht zu Dienstag in Erfurt gleich drei Verkehrsteilnehmer, die unter dem Einfluss von berauschenden Mitteln standen. Ein 29-jähriger BMW-Fahrer wurde gegen 17:00 Uhr im Bereich Am Schwemmbach/Peter-Vischer-Weg kontrolliert. Ein Drogentest zeigte positiv auf Cannabis an. Eine halbe Stunde später wurde eine 39-jährige E-Scooter-Fahrerin in der Christian-Kittel-Straße kontrolliert. Bei ihr reagierte ein Drogentest positiv auf Cannabis sowie Amphetamin und Methamphetamin. In der Nacht zu Dienstag um 01:25 Uhr kontrollierten Beamte in der Wilhelm-Busch-Straße einen 28-jährigen E-Scooter-Fahrer. Auch bei ihm war ein Drogentest positiv, diesmal auf Cannabis und Kokain. Alle drei Verkehrsteilnehmer mussten sich einer Blutentnahme unterziehen. Gegen sie wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Im Falle der Rechtskraft müssen sie mit einem Bußgeld von mindestens 500 Euro, einem Fahrverbot sowie Punkten im Fahreignungsregister rechnen.

Es wird darauf hingewiesen, dass schon geringe Mengen berauschender Mittel die Wahrnehmung, Reaktionsfähigkeit und das Fahrverhalten erheblich beeinträchtigen können. Wer unter Drogeneinfluss am Straßenverkehr teilnimmt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer. Dies gilt auch für Fahrer von E-Scootern. Wer berauscht fährt, muss mit entsprechenden Konsequenzen rechnen. (DS)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023

Die Drogenraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 10.272 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, wobei 9.688 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 7.674, wovon 6.390 männlich und 1.284 weiblich waren. 860 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle leicht auf 10.287, wobei 9.768 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 7.721, wovon 6.475 männlich und 1.246 weiblich waren. 1.080 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73.917 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.272 10.287
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.688 9.768
Anzahl der Verdächtigen 7.674 7.721
Anzahl der männlichen Verdächtigen 6.390 6.475
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.284 1.246
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 860 1.080

Quelle: Bundeskriminalamt

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