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Erfurt, Erfurt Hauptbahnhof: Rückschau auf Einsatzsamstag

Die Bundespolizei verzeichnete am Samstag ab 15:00 Uhr stärkere Zuläufe zum Hauptbahnhof in Erfurt. Friedliche Abreisen, aber auch politische Dispute und ein Fall von verfassungsfeindlichem Verhalten.

Kräfte der Bundesbereitschaftspolizei am Hauptbahnhof Erfurt
Foto: Presseportal.de

Erfurt, Erfurt Hauptbahnhof (ost)

Im Rahmen der Veranstaltungen in Erfurt verzeichnete die Bundespolizei am Samstag, ab 15:00 Uhr, einen erhöhten Zustrom zum Hauptbahnhof, hauptsächlich von Teilnehmern, die zu ihren Heimatorten zurückkehren wollten.

Grundsätzlich verliefen die Abreisen friedlich. In einigen Fällen trafen jedoch Gruppen mit unterschiedlichen politischen Ansichten aufeinander. Der Anlass für die Auseinandersetzungen waren Beleidigungen und verbale Angriffe in allen Situationen. Kräfte der Bundesbereitschaftspolizei trennten die jeweiligen Gruppen. In den meisten Fällen verzichteten die Beteiligten auf Strafanzeigen, so dass es bei präventiven Maßnahmen blieb. Es gab keine Verletzten.

Am Ende des Tages fiel ein 24-jähriger Mann auf dem Willy-Brandt-Platz durch den sogenannten Hitler-Gruß auf. Gegen den Deutschen wird wegen dieser verfassungsfeindlichen Handlung ermittelt.

Die Bundespolizei wird auch heute verstärkt den Erfurter Hauptbahnhof, umliegende Bahnhöfe und Bahnstrecken überwachen, um hauptsächlich die Abreisen im Zusammenhang mit Veranstaltungen zu überwachen und Gefahren für Reisende und Bahnanlagen abzuwehren.

Quelle: Presseportal

nf24