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Erfurt, Erfurt Hauptbahnhof: Stark auffälliger Mann beschäftigt Bundespolizei am Hauptbahnhof

Eine Streife der Bundespolizei überprüfte einen Mann mit gefälschten Dokumenten. Nach mehreren Delikten erhielt er ein Hausverbot am Bahnhof.

Foto: unsplash

Erfurt, Erfurt Hauptbahnhof (ost)

Am Dienstagnachmittag wurde ein Mann im Erfurter Hauptbahnhof von einer Streife der Bundespolizei kontrolliert. Bei ihm wurden zahlreiche Dokumente und Karten gefunden, die nicht auf seinen Namen ausgestellt waren. Der 40-Jährige verweigerte jegliche Angaben zur Herkunft. Die Ausweise, Reisepässe, Gesundheitszeugnisse, Kranken- und Geldkarten wurden alle sichergestellt, einige davon waren bereits als verloren oder gestohlen gemeldet. Nun wird versucht, die sieben Eigentümer zu kontaktieren, um eine Rückgabe zu ermöglichen.

Etwa fünf Stunden später, gegen 22:30 Uhr, tauchte der Deutsche erneut am Erfurter Hauptbahnhof auf. Er begab sich auf die Gleise der Straßenbahn und stoppte diese. Bei der folgenden Kontrolle durch eine Streife versuchte er zu entkommen und leistete körperlichen Widerstand. Kurz darauf urinierte der 40-Jährige in die Dienststelle der Bundespolizei.

Innerhalb von sechs Stunden summierten sich die straf- und ordnungsrechtlichen Vergehen des Mannes auf Anzeigen wegen Unterschlagung, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und öffentlicher Verunreinigung. Die Bundespolizisten erteilten dem Mann einen Platzverweis für den Hauptbahnhof, dem er auch folgte.

Dennoch schien der Bahnhof den Störenfried an diesem Tag auf besondere Weise anzuziehen. In der vergangenen Nacht, kurz vor 1:00 Uhr, beschädigte er ein Blumenbeet und einen Mülleimer im Verkehrshalt. Aufgrund seines weiterhin auffälligen Verhaltens wurde der Mann dem medizinischen Dienst übergeben und von der Polizei begleitet.

Die zusätzlichen Anzeigen wegen Sachbeschädigung wurden durch ein Hausverbot für den Erfurter Hauptbahnhof ergänzt.

Quelle: Presseportal

nf24