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Erfurt, Erfurt Hauptbahnhof: Streit am Hauptbahnhof endet im Hospital

Ein handfester Streit unter Alkoholeinfluss führt zu Verletzungen und einem Atemalkoholwert von 3.5 Promille. Die Bundespolizei ermittelt wegen Körperverletzungen.

Foto: Depositphotos

Erfurt, Erfurt Hauptbahnhof (ost)

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch griffen Bundespolizisten in eine körperliche Auseinandersetzung in der Unterführung des Erfurter Hauptbahnhofs ein.

Ein 27-jähriger Mann griff einen 50-jährigen und eine 35-jährige Person schlagend und stoßend an. Bei der Schlichtung des Streits zwischen den drei Deutschen stellte sich heraus, dass zuvor auch ein 24-jähriger Slowake handgreiflich geworden war. Er wurde in der Nähe gefunden.

Der genaue Grund für die Auseinandersetzung vor Ort konnte nicht eindeutig festgestellt werden, da insbesondere die Männer so stark betrunken waren, dass keine direkte Befragung möglich war.

Der Slowake zeigte deutliche Anzeichen von Alkoholisierung. Die Bundespolizeistreife maß bei ihm einen Atemalkoholwert von 3,5 Promille. Um weitere Gefahren für sich und andere auszuschließen, wurde der Rettungsdienst gerufen. Die Sanitäter brachten den Mann ins Krankenhaus.

Die Bundespolizei ermittelt in diesem Fall wegen gegenseitiger Körperverletzungen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023

Die Drogenraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 10272 Fälle aufgezeichnet, wovon 9688 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 7674, wobei 6390 männliche und 1284 weibliche Verdächtige waren. 860 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stiegen die Zahlen leicht an, mit 10287 aufgezeichneten Fällen und 9768 gelösten Fällen. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 7721, wobei 6475 männliche und 1246 weibliche Verdächtige waren. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 1080. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.272 10.287
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.688 9.768
Anzahl der Verdächtigen 7.674 7.721
Anzahl der männlichen Verdächtigen 6.390 6.475
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.284 1.246
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 860 1.080

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24