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Erfurt, Erfurt Stotternheim: Unachtsamer PKW-Fahrer am Bahnübergang

Ein Autofahrer missachtete das rote Andreaskreuz am Bahnübergang und wurde von der Bundespolizei gestoppt. Ein Bußgeld von mindestens 240 Euro droht ihm.

Symbolbild der Bundespolizei; vom Bahnbetrieb können Gefahren ausgehen, vor allem auch dort, wo sich Straßen- und Zugverkehr kreuzen
Foto: Presseportal.de

Erfurt, Erfurt Stotternheim (ost)

An einem Bahnübergang in Stotternheim, einem Ortsteil von Erfurt, leuchtete am Sonntagnachmittag das rote Andreaskreuz – ein eindeutiges Signal dafür, dass in Kürze ein Zug den Bahnübergang passieren wird. Trotz dieses Haltegebots aufgrund des Signals, ignorierte ein Autofahrer die Anweisung. Er wurde daraufhin von einer Streife der Bundespolizei angehalten, über die Gefahren seines Verhaltens im Straßenverkehr informiert und verwarnt.

Gegen den 42-jährigen Fahrer wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Bei Rechtskraft des Verfahrens erwarten den Deutschen eine Geldstrafe von mindestens 240 Euro, zwei Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot.

Wo sich Straßen- und Schienenverkehr kreuzen, ist erhöhte Vorsicht geboten. Züge benötigen selbst bei niedriger Geschwindigkeit einen langen Bremsweg. Außerdem können Züge auf Schienen nicht ausweichen. Auch wenn es beim Autofahren einmal schnell gehen muss, müssen Verkehrszeichen und -verbote unbedingt beachtet werden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Thüringen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Thüringen insgesamt 50.477 Verkehrsunfälle. Davon waren 5.589 Unfälle mit Personenschaden, was 11,07% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2.102 Fälle aus, was 4,16% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 361 Fällen registriert, was 0,72% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 42.425 Fälle, was 84,05% entspricht. Innerorts ereigneten sich 4.335 Unfälle (8,59%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.203 Unfälle (4,36%) und auf Autobahnen 681 Unfälle (1,35%). Insgesamt gab es 97 Getötete, 1.476 Schwerverletzte und 5.646 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 50.477
Unfälle mit Personenschaden 5.589
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 2.102
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 361
Übrige Sachschadensunfälle 42.425
Ortslage – innerorts 4.335
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.203
Ortslage – auf Autobahnen 681
Getötete 97
Schwerverletzte 1.476
Leichtverletzte 5.646

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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