Ein 45-jähriger Mann stiehlt Spielwaren im Wert von 130 Euro und flieht, nachdem er einen Ladendetektiv angegriffen hat.
Erfurt: Flüchtiger Ladendieb nach Spielzeugdiebstahl

Erfurt (ost)
Am Samstagmittag ereignete sich ein räuberischer Diebstahl in einer Drogerie in der Innenstadt von Erfurt. Um 13:25 Uhr nahm ein 45-jähriger Mann, der der Polizei bekannt war, mehrere Spielwaren im Wert von etwa 130 Euro aus einem Warenaufsteller und steckte sie in eine Tasche. Danach ging er in Richtung Ausgang, ohne für die Ware zu bezahlen. Ein Ladendetektiv beobachtete die Tat und versuchte, den Mann am Verlassen des Geschäfts zu hindern. Der Täter schlug daraufhin die Hand des Detektivs weg und flüchtete in eine Nebengasse. Dort wurde er von einem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes gestellt, zu Boden gebracht und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten. Der 45-Jährige wehrte sich, um seine Beute zu sichern, blieb jedoch erfolglos. Bei der folgenden Anzeigenaufnahme wurde ein freiwilliger Drogenvortest positiv getestet. Die Beamten leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen räuberischen Diebstahls und versuchter Körperverletzung gegen den 45-jährigen Erfurter ein. (DS)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023
Die Drogenraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 10272 Fälle registriert, wovon 9688 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 7674, darunter 6390 Männer, 1284 Frauen und 860 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 10287 an, von denen 9768 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 7721, mit 6475 männlichen, 1246 weiblichen und 1080 nicht-deutschen Verdächtigen. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 mit 73917 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.272 | 10.287 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.688 | 9.768 |
| Anzahl der Verdächtigen | 7.674 | 7.721 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 6.390 | 6.475 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.284 | 1.246 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 860 | 1.080 |
Quelle: Bundeskriminalamt








