Ein 28-jähriger Mann wurde von Bauarbeitern in Erfurt gestellt, nachdem er bei einem Einbruch Beute im Wert von mindestens 2.000 Euro gemacht hatte.
Erfurt: Flüchtiger Räuber von Bauarbeitern gestellt

Erfurt (ost)
Gestern (14.07.2026) wurde in Erfurt ein flüchtiger Räuber von Bauarbeitern gestellt. Ein 28-jähriger Mann brach gegen 05:30 Uhr in eine Wohnung in der Clara-Zetkin-Straße ein. Der 47-jährige Geschädigte erwischte den Täter, als dieser bereits ein Smartphone, Schlüssel, mehrere hochwertige Uhren, Designer-Taschen und -Schuhe im Wert von mindestens 2.000 Euro in den Händen hielt. Es kam zu einem physischen Konflikt, bei dem der Geschädigte verletzt wurde. Der Einbrecher entkam mit einem Teil der gestohlenen Gegenstände. Der 47-Jährige alarmierte sofort die Polizei, die den Tatverdächtigen kurz darauf in einem Gebüsch im Stadtpark aufspürte, wo er sich versteckt hatte. Der 28-Jährige versuchte erneut zu fliehen, wurde jedoch von Bauarbeitern aufgehalten. Die Polizei nahm den Mann vorläufig fest und fand bei einer Durchsuchung neben der Beute auch Betäubungsmittel, die beschlagnahmt wurden. Der Tatverdächtige wurde heute einem Haftrichter vorgeführt und anschließend ins Gefängnis gebracht. Gegen ihn wird nun wegen Raubes und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt. (SO)
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Thüringen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Thüringen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 546 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 772 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 403 im Jahr 2022 auf 580 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 495 im Jahr 2022 auf 637 im Jahr 2023, wobei der Großteil männliche Verdächtige waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 546 | 772 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 403 | 580 |
| Anzahl der Verdächtigen | 495 | 637 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 439 | 587 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 56 | 50 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 140 | 241 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Thüringen für 2022/2023
Die Mordraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 34 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 26 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 32 auf 24. Die Anzahl der Verdächtigen verringerte sich von 36 auf 31. Unter den Verdächtigen waren 28 Männer, 3 Frauen und 7 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten Mordfälle in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 34 | 26 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 32 | 24 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 31 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 8 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 12 | 7 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023
Die Drogenraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 10272 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, wovon 9688 Fälle gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 7674, wobei 6390 männliche und 1284 weibliche Verdächtige waren. 860 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle leicht auf 10287, wobei 9768 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 7721, wobei 6475 männliche und 1246 weibliche Verdächtige waren. 1080 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.272 | 10.287 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.688 | 9.768 |
| Anzahl der Verdächtigen | 7.674 | 7.721 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 6.390 | 6.475 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.284 | 1.246 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 860 | 1.080 |
Quelle: Bundeskriminalamt








