Vom 6. bis 8. November 2026 sind Fachberater auf der Haus.Bau.Ambiente. in Erfurt vertreten. Kostenfreie Gespräche gibt es an Stand 107 in Halle 2.
Erfurt: Polizei berät zu Einbruchschutz und Smart Home

Erfurt (ost)
In Erfurt findet vom 6. bis 8. November 2026 die Messe Haus.Bau.Ambiente. statt. Auch in diesem Jahr hält die Veranstaltung zum modernen Bauen und Leben viele Informationen und Ideen für Hausbesitzer, Bauherren und alle bereit, die ihr Zuhause umgestalten wollen.
Die Thüringer Polizei ist wie schon in den vergangenen Jahren erneut mit Informationen und Beratung dabei. Dabei steht der Einbruchschutz im Vordergrund. Die Fachberater der Polizeilichen Beratungsstellen erläutern, wie Wohnhäuser und Wohnungen wirkungsvoll vor ungebetenen Gästen geschützt werden können und welche technischen Maßnahmen und Verhaltensweisen das eigene Zuhause sicherer machen.
Ein weiterer Schwerpunkt ist in diesem Jahr das Thema “Smart Home – wenn, dann aber richtig!” Mit intelligenter Haustechnik lässt sich der Alltag auf vielfältige Weise komfortabler gestalten. Zugleich stellen sich Sicherheitsfragen: Wie zuverlässig sind vernetzte Geräte tatsächlich abgesichert? An welchen Stellen können Sicherheitslücken auftreten und was gilt es bei der Einrichtung und Nutzung eines Smart Homes zu beachten?
Auch im Rahmenprogramm der Messe befasst sich die Polizei mit diesen Fragen. Am Samstag und Sonntag beantworten die Experten auf der Bühne Fragen und erläutern anhand praktischer Tipps, wie die Vorzüge intelligenter Technik genutzt werden können, ohne die Sicherheit zu vernachlässigen.
Während der gesamten Messezeit sind die Mitarbeiter der Polizeilichen Beratungsstellen außerdem am Stand 107 in Halle 2 persönlich ansprechbar. Dort erhalten Interessierte eine individuelle und kostenlose Beratung zu Einbruchschutz, Sicherungstechnik und dem sicheren Umgang mit Smart-Home-Anwendungen.
Die Polizei heißt alle Messebesucher herzlich willkommen, vorbeizukommen und sich zu informieren. Die richtige Vorsorge bildet die Grundlage für ein sicheres Zuhause.
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Thüringen für 2022/2023
In Thüringen stieg die Zahl der registrierten Einbruchsfälle von 783 im Jahr 2022 auf 1.226 im Jahr 2023, ein Anstieg um rund 56,6 Prozent. Die Zahl der aufgeklärten Fälle erhöhte sich von 208 auf 273, während die Aufklärungsquote von rund 26,6 auf 22,3 Prozent sank. Die Zahl der Tatverdächtigen stieg von 223 auf 259; darunter waren 2023 insgesamt 219 Männer, 40 Frauen und 40 nichtdeutsche Tatverdächtige. Zum Vergleich: Nordrhein-Westfalen verzeichnete 2023 mit 27.061 Fällen die meisten Einbrüche in Deutschland – mehr als 22-mal so viele wie Thüringen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 783 | 1.226 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 208 | 273 |
| Anzahl der Verdächtigen | 223 | 259 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 189 | 219 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 34 | 40 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 31 | 40 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Cybercrime-Statistiken in Thüringen für 2022/2023
In Thüringen stieg die Zahl der registrierten Cyberkriminalitätsfälle von 2.958 im Jahr 2022 auf 3.161 im Jahr 2023, was einem Anstieg von rund 6,9 Prozent entspricht. Die Zahl der aufgeklärten Fälle erhöhte sich von 993 auf 1.083, die der Tatverdächtigen von 755 auf 834. Unter den Tatverdächtigen waren 2022 insgesamt 500 Männer und 255 Frauen, 2023 waren es 542 Männer und 292 Frauen. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen stieg von 119 auf 143. Im Vergleich dazu verzeichnete Berlin 2023 mit 22.125 Fällen die meisten Cyberkriminalitätsfälle in Deutschland – etwa siebenmal so viele wie Thüringen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.958 | 3.161 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 993 | 1.083 |
| Anzahl der Verdächtigen | 755 | 834 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 500 | 542 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 255 | 292 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 119 | 143 |
Quelle: Bundeskriminalamt








