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Erfurt: Polizei Jena Resümee Thüringenderby

Das Derby zwischen FC Carl Zeiss Jena und FC Rot-Weiß Erfurt verlief ruhig. Fantrennung wurde durchgehend gewährleistet, keine Zwischenfälle mit Gästefans im Stadion.

Foto: unsplash

Jena (ost)

Das Derby zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und dem FC Rot-Weiß Erfurt verlief nach Angaben der Polizei Jena ruhig.

Vor dem Spiel versammelten sich über 700 Anhänger des FC Rot-Weiß Erfurt zu einem friedlichen Aufzug vom Westbahnhof über den Engelplatz bis zur alten Brauerei, um dort die Versammlung zu beenden. Anschließend kehrten die Gästefans in die Hauptstadt zurück, um dort das Public Viewing zu verfolgen.

Gleichzeitig nahmen über 2000 Fans des FC Carl-Zeiss Jena am Fanmarsch teil, der am Johannisplatz begann und über den Teichgraben in Richtung Oberaue führte. Während des Fanmarsches wurden vereinzelt pyrotechnische Gegenstände gezündet. Zudem wurde ein beleidigendes Banner gezeigt, das sich an ein hochrangiges Mitglied der Jenaer Stadtverwaltung richtete.

Die Polizei konnte eine strikte Trennung der Fans während des gesamten Spiels gewährleisten. Die beiden Fanlager trafen zu keinem Zeitpunkt aufeinander.

Während des Spiels kam es zu weiteren pyrotechnischen Vorfällen. Außerdem wurden erneut beleidigende Banner gegen die Stadtverwaltung Jena gezeigt.

Es wurden Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Bedrohung eingeleitet.

Aufgrund der Stornierung von 800 Gästekarten waren keine Gästefans im Stadion.

Weitere Vorfälle konnte die Polizei Jena am letzten Spieltag der Saison 2025/2026 nicht feststellen.

Quelle: Presseportal

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