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Erfurt: Polizei Jena Resümee Thüringenderby

Das Thüringenderby zwischen FC Carl Zeiss Jena und FC Rot-Weiß Erfurt verlief ruhig. Fanmärsche, Pyrotechnik und Beleidigungen sorgten für Ermittlungsverfahren. Keine Vorfälle am letzten Spieltag der Saison 2025/2026.

Foto: unsplash

Jena (ost)

Der Polizei Jena zufolge verlief das Thüringenderby zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und dem FC Rot-Weiß Erfurt ruhig.

Vor dem Spiel versammelten sich über 700 FC Rot-Weiß Erfurt Fans friedlich am Westbahnhof und zogen über den Engelplatz zur alten Brauerei, um dort die Versammlung zu beenden. Anschließend kehrten die Gästefans in die Hauptstadt zurück, um dort das Public Viewing zu verfolgen.

Gleichzeitig folgten über 2000 FC Carl-Zeiss Jena Fans dem Fanmarsch, der am Johannisplatz begann und über den Teichgraben in Richtung Oberaue führte. Während des Marsches wurden vereinzelt pyrotechnische Gegenstände gezündet. Zudem wurde ein beleidigendes Banner gegen ein hochrangiges Mitglied der Jenaer Stadtverwaltung präsentiert.

Die Polizei konnte eine strikte Trennung der Fanlager während des gesamten Spiels gewährleisten. Die beiden Fangruppen trafen zu keinem Zeitpunkt aufeinander.

Es kam während des Spiels zu mehreren pyrotechnischen Vorfällen. Zudem wurden erneut beleidigende Banner gegen die Stadtverwaltung Jena gezeigt.

Es wurden Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Bedrohung eingeleitet.

Aufgrund der Stornierung von 800 Gästekarten waren keine Gästefans im Stadion anwesend.

Weitere Vorfälle wurden von der Polizei Jena am letzten Spieltag der Saison 2025/2026 nicht gemeldet.

Quelle: Presseportal

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