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Erfurt: Polizeieinsatz beim Thüringenderby

Am 29.03.2026 findet das Thüringen Pokal Halbfinale zwischen FC Rot-Weiß Erfurt und FC Carl Zeiss Jena statt. Die Polizei bereitet sich auf einen umfangreichen Einsatz vor.

Foto: unsplash

Erfurt, Jena (ost)

Am 29.03.2026 um 14:00 Uhr werden ungefähr 15.000 Fans im Steigerwaldstadion in Erfurt das Halbfinale des Thüringen Pokals zwischen dem FC Rot-Weiß Erfurt und dem FC Carl Zeiss Jena verfolgen. Die Landespolizeiinspektion Erfurt und die Bundespolizeiinspektion Erfurt bereiten einen Einsatz vor, um dies zu ermöglichen.

Aufgrund der langjährigen Rivalität zwischen den Fans beider Mannschaften ist am Spieltag mit möglichen Konflikten und Störungen zu rechnen. Daher wird ein umfangreicher Polizeieinsatz mit mehreren hundert Polizeibeamten in Erfurt durchgeführt. Die Trennung der verschiedenen Fangruppen, insbesondere der gewaltbereiten Fans, hat oberste Priorität für die Landes- und Bundespolizei. Um eine friedliche Anreise aller Zuschauer zu gewährleisten, ist eine polizeiliche Begleitung der Gästefans vom Hauptbahnhof zum Stadion und nach dem Spiel geplant. Zusätzlich findet um 11:00 Uhr ein angemeldeter Aufzug der Jenaer Fanszene zum Stadion statt, der ebenfalls von der Polizei begleitet wird.

Es wird empfohlen, dass alle Stadionbesucher rechtzeitig mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Heimfans, die individuell anreisen, sollten die Parkplätze in der Nähe der Thüringenhalle nutzen. Gästefans können begrenzte Parkmöglichkeiten im Parkhaus in der Johann-Sebastian-Bach-Straße nutzen.

Während des Einsatzes wird die Johann-Sebastian-Bach-Straße zwischen der Arnstädter Straße und der Tschaikowskistraße vollständig gesperrt sein. Anwohnern wird jedoch der Zugang zu ihren Grundstücken ermöglicht. Ein Anwohnerschutzkonzept wird vom Veranstalter umgesetzt. Die Zufahrt zu den angrenzenden Straßen des Stadions ist nur für Anwohner und Anlieger gestattet.

Die Schillerstraße wird ebenfalls temporär von der Weimarischen Straße bis zum Kaffeetrichter gesperrt. Autofahrer, die zur Autobahnanschlussstelle Erfurt-West fahren möchten, sollten eine Umleitung über die Clara-Zetkin-Straße, Kranichfelder Straße, Seebachstraße („Panzerstraße“) und das Tannenwäldchen nutzen, um den gesperrten Bereich zu umfahren. Im Bereich der Arnstädter Straße in Richtung Kaffeetrichter wird ebenfalls ein erhöhtes Verkehrsaufkommen erwartet. Auch hier wird eine Umleitung über das Tannwäldchen, Seebachstraße und Kranichfelder Straße empfohlen.

Es ist bereits absehbar, dass einige Fans nicht direkt mit der Bahn von Jena nach Erfurt oder zurück reisen können. Informationen zu bahnbezogenen Einschränkungen und Änderungen wurden vorab bereitgestellt: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/74167/6235281

Die Bundespolizeiinspektion Erfurt wird die Reisebewegungen der verschiedenen Fangruppen in Zügen, an Zwischenbahnhöfen und im Erfurter Hauptbahnhof überwachen und steuern, um einen reibungslosen Bahnverkehr und sicheres Reisen für alle zu gewährleisten.

Es wird vorübergehende Einschränkungen für Bahnreisende und den öffentlichen Nahverkehr im Erfurter Hauptbahnhof sowie zwischen dem Willy-Brandt-Platz und der Bahnhofsunterführung geben. Die Polizei wird versuchen, diese Einschränkungen auf ein Minimum zu reduzieren. Durchsagen im und um den Hauptbahnhof werden dazu beitragen, die Fangruppen zu lenken.

Bei Presseanfragen am 29.03.2026 stehen die Pressestellen der Landespolizeiinspektion Erfurt (Tel.: 0152/03284284) und der Bundespolizeiinspektion Erfurt (Tel.: 0152/04835971) vor Ort zur Verfügung.

Diese Mitteilung gibt den Stand der Dinge zum Zeitpunkt 25.03.2026 / 16:00 Uhr wieder und wird bei absehbaren Entwicklungen und erforderlichen Anpassungen vor dem Einsatz aktualisiert.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Thüringen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Thüringen insgesamt 50.477 Verkehrsunfälle. Davon waren 5.589 Unfälle mit Personenschaden, was 11,07% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2.102 Fälle aus, was 4,16% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel gab es 361 Mal, was 0,72% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 42.425, was 84,05% aller Unfälle entspricht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 4.335 Unfälle (8,59%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.203 Unfälle (4,36%) und auf Autobahnen 681 Unfälle (1,35%). Insgesamt gab es 97 Getötete, 1.476 Schwerverletzte und 5.646 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 50.477
Unfälle mit Personenschaden 5.589
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 2.102
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 361
Übrige Sachschadensunfälle 42.425
Ortslage – innerorts 4.335
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.203
Ortslage – auf Autobahnen 681
Getötete 97
Schwerverletzte 1.476
Leichtverletzte 5.646

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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