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Erfurt: Radfahrer schwer verletzt

Ein Fahrradfahrer verlor die Kontrolle und kollidierte mit einer Hauswand. Tragen eines Helms kann schwere Kopfverletzungen verhindern.

Foto: Depositphotos

Erfurt (ost)

Am Abend des 24.07.2026 gegen 18:40 Uhr ereignete sich in einem südöstlichen Vorort von Erfurt ein schwerer Verkehrsunfall. Ein 19-jähriger Radfahrer verlor in einer Kurve nach links auf einer abschüssigen Kopfsteinpflasterstraße die Kontrolle über sein Fahrrad und prallte gegen eine Hauswand. Dabei erlitt er mehrere Platz- und Schürfwunden. Aufgrund des Aufpralls auf seinen ungeschützten Kopf konnten weitere Verletzungen zunächst nicht ausgeschlossen werden. Der 19-Jährige wurde daher zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Beim Zusammenstoß wurden das Vorderrad und der Lenker des Fahrrads beschädigt. Außerdem wurde auch die Dämmfassade des Hauses beschädigt. Der Schaden am Fahrrad wird auf etwa 100 Euro geschätzt, der Schaden an der Hausfassade auf rund 500 Euro.

Radfahrer haben im Straßenverkehr ein erhöhtes Risiko für Verletzungen. Selbst bei Stürzen mit niedriger Geschwindigkeit können schwerwiegende Kopfverletzungen auftreten. Das Tragen eines angemessenen Fahrradhelms kann das Risiko erheblich verringern und die Folgen eines Unfalls deutlich mildern. Aus diesem Grund empfiehlt die Polizei allen Radfahrern, unabhängig von Alter, Strecke oder Wetter, bei jeder Fahrt einen passenden Helm zu tragen. Jede Verletzung, die vermieden oder in ihrer Schwere reduziert wird, kann dazu beitragen, persönliches Leid zu verhindern. (MF)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Thüringen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Thüringen insgesamt 50.477 Verkehrsunfälle. Davon waren 5.589 Unfälle mit Personenschaden, was 11,07% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4,16% aus, was 2.102 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten lediglich 0,72% aus, was 361 Unfällen entspricht. Die meisten Unfälle, nämlich 84,05%, waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 8,59% der Unfälle, außerorts (ohne Autobahnen) 4,36% und auf Autobahnen 1,35%. Insgesamt kamen bei den Unfällen 97 Menschen ums Leben, 1.476 wurden schwer verletzt und 5.646 leicht verletzt.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 50.477
Unfälle mit Personenschaden 5.589
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 2.102
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 361
Übrige Sachschadensunfälle 42.425
Ortslage – innerorts 4.335
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.203
Ortslage – auf Autobahnen 681
Getötete 97
Schwerverletzte 1.476
Leichtverletzte 5.646

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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