Die Thüringer Polizei beteiligte sich an einer europaweiten Kontrollaktion gegen Alkohol- und Drogenverstöße im Straßenverkehr. Über 3.400 Fahrzeugführer wurden kontrolliert, 78 Alkohol- und 62 Drogenverstöße festgestellt.
Erfurt: ROADPOL-Aktionswoche in Thüringen

Erfurt (ost)
Personen, die ein Fahrzeug unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen lenken, setzen nicht nur sich selbst, sondern auch andere in Gefahr. Die Wahrscheinlichkeit, als Fahrer schwer verletzt zu werden, tödlich zu verunglücken oder einen Unbeteiligten in einen Unfall zu verwickeln, ist im betrunkenen Zustand um ein Vielfaches höher als im nüchternen Zustand.
Im Jahr 2025 starben in Thüringen vier Menschen nach Verkehrsunfällen, bei denen die Fahrer Alkohol oder andere berauschende Substanzen konsumiert hatten. 144 Personen wurden schwer verletzt und 424 erlitten leichte Verletzungen.
Die Thüringer Polizei beteiligte sich letzte Woche an einer europaweiten Kontrollaktion von ROADPOL, um gegen Alkohol- und Drogenverstöße im Straßenverkehr vorzugehen.
Vom 15. bis 21. Juni 2026 waren fast 700 Polizeibeamte der Thüringer Polizei landesweit an über 100 Kontrollstellen im Einsatz.
Insgesamt wurden 3.429 Fahrer kontrolliert und dabei wurden 78 Alkohol- und 62 Drogenverstöße festgestellt. Zudem wurden 17 Personen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt.
Das Ziel der Kontrollen war es, gefährliches Verhalten zu unterbinden und präventiv zu handeln. Es sei darauf hingewiesen, dass die Polizei nicht nur während Aktionswochen Verkehrskontrollen durchführt. Personen, die unter Alkohol- oder Drogeneinfluss fahren, setzen nicht nur ihr eigenes Leben aufs Spiel. Die Thüringer Polizei ruft alle Verkehrsteilnehmer dazu auf, Verantwortung zu übernehmen und immer nüchtern zu fahren, um zur Sicherheit auf den Straßen beizutragen.
Quelle: Presseportal








