54 Prozent der Beschäftigten beteiligten sich 2025. Ab Januar 2027 sollen erste Maßnahmen zur Verbesserung von Arbeitsbedingungen und Gesundheit beginnen.
Erfurt: Thüringer Polizei wertet Mitarbeitendenbefragung HEALTH aus

Erfurt (ost)
Die Thüringer Polizei hat die Resultate ihrer Mitarbeitendenbefragung HEALTH aus dem Jahr 2025 analysiert. Mit der Befragung sollte ermittelt werden, welchen Beanspruchungen die Beschäftigten im Arbeitsalltag begegnen, wie sie ihre Arbeitsbedingungen hinsichtlich ihrer Zufriedenheit bewerten und welche Risiken für ihre Gesundheit bestehen. Auf Basis der Resultate sollen Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen und zur Stärkung der Gesundheit der Beschäftigten erarbeitet werden.
Der Befragung lag ein Beschluss des Thüringer Landtags zur Weiterentwicklung der Thüringer Polizei zugrunde. Dazu führten unter anderem die seit Jahren überdurchschnittlich hohen Krankenstände. Daher wurden auch die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sowie die Organisation der Arbeit und die Arbeitsbedingungen untersucht.
Das Institut FIA führte die Befragung vom 22. Mai bis zum 13. Juni 2025 durch. Daran nahmen 54 Prozent der Beschäftigten teil. Nach umfangreichen Auswertungen war der abschließende Ergebnisbericht Mitte Juni 2026 verfügbar.
Im Anschluss setzten sich Fachleute aus verschiedenen Bereichen der Thüringer Polizei mit den Resultaten auseinander. Eine Expertengruppe leitete daraus wissenschaftlich begründete Empfehlungen ab, die aufzeigen, wo Verbesserungen erforderlich sind und welche Veränderungen angestrebt werden sollten.
Wichtigste Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen
Aus der Befragung geht hervor, dass in mehreren Bereichen Verbesserungen nötig sind. Die folgenden Schwerpunkte ergeben sich daraus:
Erste Schritte ab Januar 2027 vorgesehen
Die Umsetzung der Empfehlungen soll ab Januar 2027 mit ersten Schritten anlaufen. Vorgesehen sind unter anderem Workshops in den Polizeibehörden. Bereits laufende Projekte, insbesondere das Projekt IMPULS, sollen ebenfalls berücksichtigt werden. Welche Maßnahmen sich tatsächlich verwirklichen lassen, richtet sich unter anderem nach den rechtlichen Vorgaben und den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln.
Die Zentralstelle Gesundheitsmanagement koordiniert die weitere Umsetzung zusammen mit der Zentralstelle Supervision. Zusätzlich soll eine Arbeitsgruppe aus Fachleuten verschiedener Bereiche den Prozess begleiten.
In drei bis fünf Jahren ist eine Wiederholung der Mitarbeitendenbefragung geplant. Damit soll festgestellt werden, ob die umgesetzten Maßnahmen zu besseren Arbeitsbedingungen und einer besseren Gesundheit der Beschäftigten geführt haben.
Quelle: Presseportal








