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Erfurt: Thüringer Polizei zu Christi Himmelfahrt

Die Thüringer Polizei war gut vorbereitet und konnte alkoholbedingte Streitigkeiten schlichten. Insgesamt gab es 42 Körperverletzungsdelikte, 64 Einsätze wegen Lärm und 22 wegen Streitigkeiten.

Foto: Depositphotos

Erfurt (ost)

An Christi Himmelfahrt wurden im Freistaat Thüringen zahlreiche öffentliche und private Feierlichkeiten organisiert und durchgeführt. Familienausflüge standen im Wettbewerb mit den weit verbreiteten Männertagsausflügen. Die Thüringer Polizei war gut vorbereitet auf die erhöhte Anzahl von Wanderern, Radfahrern, Motorradfahrern und feiernden Kleingruppen im ganzen Land und konnte die meisten alkoholbedingten verbalen Streitigkeiten erfolgreich schlichten. Trotz eines ruhigen Beginns des Tages wurden insgesamt 42 Körperverletzungsdelikte registriert, hauptsächlich am Abend in Verbindung mit Alkohol und anderen berauschenden Substanzen, die zu leichten Verletzungen führten. Darüber hinaus gab es 64 Einsätze wegen Ruhestörung durch laute Musik, Gesang oder andere störende Geräusche sowie 22 Einsätze wegen Streitigkeiten.

Einige Verkehrsteilnehmer hatten vor Fahrtantritt Alkohol oder berauschende Mittel konsumiert, was dazu führte, dass die Thüringer Polizei im Laufe des Tages ca. 26 Alkoholverstöße und Fahrten unter dem Einfluss berauschender Mittel ahnden musste. Ein bemerkenswerter Verkehrsunfall ereignete sich auf der Landstraße zwischen Buttstädt und dem Kreisverkehr zur Bundesstraße 85, bei dem eine 82-jährige Frau schwer verletzt wurde und mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht werden musste. Der Unfallverursacher, ein 30-jähriger Mann, wurde ebenfalls schwer verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Es wurde festgestellt, dass er eine Atemalkoholkonzentration von 2,21 Promille hatte und nun einem Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs entgegensieht. Insgesamt wurden 55 Verkehrsunfälle registriert, was 27 weniger sind als im Vorjahr.

Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich bei den oben genannten Angaben um vorläufige und unbewertete Zahlen aus dem Erfassungszeitraum handelt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023

Die Drogenraten in Deutschland, insbesondere in der Region Thüringen, blieben zwischen 2022 und 2023 relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 10.272 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wobei 9.688 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 7.674, wovon 6.390 männlich und 1.284 weiblich waren. 860 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 10.287, wobei 9.768 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 7.721, wobei 6.475 männliche und 1.246 weibliche Verdächtige verzeichnet wurden. 1.080 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.272 10.287
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.688 9.768
Anzahl der Verdächtigen 7.674 7.721
Anzahl der männlichen Verdächtigen 6.390 6.475
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.284 1.246
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 860 1.080

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Thüringen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Thüringen insgesamt 50.477 Verkehrsunfälle. Davon waren 5.589 Unfälle mit Personenschaden, was 11,07% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4,16% der Gesamtunfälle aus, was 2.102 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel machten lediglich 0,72% der Unfälle aus, was 361 Unfällen entspricht. Die restlichen Unfälle waren Sachschadensunfälle, die 84,05% der Gesamtunfälle ausmachten (42.425 Unfälle). In der Ortslage gab es 4.335 Unfälle (8,59%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.203 Unfälle (4,36%) und auf Autobahnen 681 Unfälle (1,35%). Insgesamt gab es 97 Getötete, 1.476 Schwerverletzte und 5.646 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 50.477
Unfälle mit Personenschaden 5.589
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 2.102
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 361
Übrige Sachschadensunfälle 42.425
Ortslage – innerorts 4.335
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.203
Ortslage – auf Autobahnen 681
Getötete 97
Schwerverletzte 1.476
Leichtverletzte 5.646

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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