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Erfurt: Unfallaufnahme endet mit Blutentnahme

Eine 25-jährige Audi-Fahrerin wird nach einem Unfall in Erfurt auf Drogenkonsum getestet und zur Blutentnahme auf die Polizeistation gebracht.

Foto: Depositphotos

Erfurt (ost)

Eine 25-jährige Frau, die einen Audi fuhr, erlebte gestern Mittag (08.06.2026) in Erfurt eine unerwartete Situation bei einem Unfall. Gegen 11:30 Uhr wollte eine 57-jährige Frau, die einen Ford fuhr, im Bereich Holbeinstraße/Clara-Zetkin-Straße von einem Gehweg auf die Straße fahren. Dabei übersah sie den Audi der 25-Jährigen und es kam zu einer Kollision. Zum Glück wurde niemand verletzt, aber an beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von etwa 2.000 Euro. Die Polizei wurde zur Unfallaufnahme gerufen. Dabei bemerkten die Beamten bei der betroffenen Audi-Fahrerin Anzeichen von Drogenkonsum. Ein Vortest reagierte positiv auf Cannabis. Die Fahrt der 25-Jährigen war somit vorbei und sie musste die Polizisten zur Blutentnahme auf eine Dienststelle begleiten. Außerdem wurde ihr die Weiterfahrt untersagt und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen sie eingeleitet. (DS)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023

Die Drogenraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 10.272 Fälle erfasst, von denen 9.688 gelöst wurden. Es gab 7.674 Verdächtige, darunter 6.390 Männer, 1.284 Frauen und 860 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle leicht auf 10.287, wobei 9.768 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg ebenfalls auf 7.721, darunter 6.475 Männer, 1.246 Frauen und 1.080 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.272 10.287
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.688 9.768
Anzahl der Verdächtigen 7.674 7.721
Anzahl der männlichen Verdächtigen 6.390 6.475
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.284 1.246
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 860 1.080

Quelle: Bundeskriminalamt

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