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Erfurt: Verkehrskontrolle endet mit zahlreichen Anzeigen

24-Jähriger in Erfurt ohne Fahrerlaubnis und mit gestohlenen Kennzeichen erwischt, Drogenvortest positiv auf Cannabis, Kokain und Opiate.

Foto: unsplash

Erfurt (ost)

Letzte Nacht (02.02.2026) hatte die Autofahrt eines 24-Jährigen in Erfurt ernste Konsequenzen. Der junge Mann fuhr mit seinem Skoda in der Heyderstraße, als er um 21:40 Uhr in eine Verkehrskontrolle geriet. Der Mann, der der Polizei bekannt war, besaß keine Fahrerlaubnis. Ein Drogenschnelltest ergab, dass er Cannabis, Kokain und Opium konsumiert hatte. Außerdem waren die Kennzeichen des Autos seit Dezember letzten Jahres als gestohlen gemeldet und zur Fahndung ausgeschrieben. Die Fahrt für den Skoda-Fahrer war damit beendet. Er musste sich einer Blutentnahme unterziehen, die Kennzeichen und der Autoschlüssel wurden beschlagnahmt. Die Polizei ermittelt nun gegen den 24-Jährigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz und Hehlerei. (SO)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023

Die Drogenraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 10272 Fälle von Drogenkriminalität registriert, wovon 9688 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 7674, darunter 6390 Männer, 1284 Frauen und 860 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der aufgezeichneten Fälle leicht auf 10287, wobei 9768 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 7721, darunter 6475 Männer, 1246 Frauen und 1080 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich zur Region Nordrhein-Westfalen, die im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen verzeichnete, liegen die Raten in Thüringen deutlich niedriger.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.272 10.287
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.688 9.768
Anzahl der Verdächtigen 7.674 7.721
Anzahl der männlichen Verdächtigen 6.390 6.475
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.284 1.246
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 860 1.080

Quelle: Bundeskriminalamt

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