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Erfurt: Zeugenaufruf nach Körperverletzung

Zwei Jugendliche in Erfurt Opfer einer räuberischen Erpressung. Täterbeschreibung: männlich, 16-19 Jahre alt, slawisches Erscheinungsbild. Polizei sucht Zeugen.

Foto: Depositphotos

Erfurt (ost)

Am Dienstagabend (09.06.2026) wurden zwei junge Personen in Erfurt Opfer einer gewaltsamen Erpressung. Kurz nach 19:00 Uhr hatten vier unbekannte Jugendliche den 15-jährigen und 16-jährigen Jugendlichen unter einem Vorwand in die Gegend Hirschlachufer/Lachsgasse in der Nähe des Einkaufszentrums „F1“ gelockt. Dort schlug einer der Angreifer dem 16-Jährigen ins Gesicht und beleidigte ihn. Danach forderten die Täter den 15-Jährigen auf, sein Portemonnaie zu zeigen. Einer der Unbekannten nahm es, nahm 120 Euro Bargeld heraus und warf es dann weg. Anschließend flüchteten die Täter unerkannt.

Die Angreifer wurden von den Opfern wie folgt beschrieben: Alle vier sollen männlich gewesen sein, etwa 16 bis 19 Jahre alt und ein slawisches Aussehen gehabt haben. Einer der Täter hatte schwarze Haare und trug einen „Nike“-Trainingsanzug mit einer grauen Jogginghose. Ein anderer trug eine Jeans und eine Umhängetasche. Ein dritter Täter hatte kurze blonde Haare, trug eine Jeans und schwarze Schuhe.

Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen über die Tat oder die beschriebenen Täter haben, sich zu melden. Hinweise nimmt der Inspektionsdienst Nord (Tel.: 0361/5743-22100) unter Angabe der Vorgangsnummer 0143329 entgegen. (DS)

Quelle: Presseportal

Raubstatistiken in Thüringen für 2022/2023

Die Raubüberfallraten in Thüringen stiegen zwischen 2022 und 2023 an. Im Jahr 2022 wurden 546 Fälle registriert, von denen 403 gelöst wurden. Es gab insgesamt 495 Verdächtige, darunter 439 Männer und 56 Frauen. 140 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 772, wobei 580 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 637, wobei 587 Männer und 50 Frauen verdächtigt wurden. 241 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 546 772
Anzahl der aufgeklärten Fälle 403 580
Anzahl der Verdächtigen 495 637
Anzahl der männlichen Verdächtigen 439 587
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 56 50
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 140 241

Quelle: Bundeskriminalamt

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