Ein Radfahrer stürzte in Erfurt, wurde leicht verletzt und hatte 2,00 Promille. Polizei sucht Zeugen, Tel.: 0361/5743-23100.
Erfurt: Zeugenaufruf nach Trunkenheitsfahrt

Erfurt (ost)
Am Freitagabend hat ein Radfahrer in der Schwedenstraße in Erfurt aus bisher unbekannten Gründen einen Sturz erlitten. Der Fahrer wurde von einem Rettungswagen, der von Anwohnern gerufen wurde, leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Polizei hat einen Atemalkoholtest mit dem Radfahrer durchgeführt. Der Test ergab einen Wert von 2,00 Promille, was den Verdacht auf Trunkenheit am Steuer ergibt. Personen, die den Radfahrer beim Fahren oder beim Sturz beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. Hinweise werden vom Inspektionsdienst Erfurt-Süd (Tel.: 0361/5743-23100) unter der Vorgangsnummer 0139709/2026 entgegengenommen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023
Die Drogenraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Steigerung. Im Jahr 2022 wurden 10272 Fälle erfasst, wovon 9688 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 7674, darunter 6390 Männer, 1284 Frauen und 860 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle auf 10287, wobei 9768 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 7721, davon waren 6475 männlich, 1246 weiblich und 1080 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an aufgezeichneten Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.272 | 10.287 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.688 | 9.768 |
| Anzahl der Verdächtigen | 7.674 | 7.721 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 6.390 | 6.475 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.284 | 1.246 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 860 | 1.080 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Thüringen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Thüringen insgesamt 50.477 Verkehrsunfälle. Davon waren 5.589 Unfälle mit Personenschaden, was 11,07% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2.102 Fälle aus, was 4,16% aller Unfälle sind. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 361 Fällen registriert, was 0,72% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 42.425, was 84,05% aller Unfälle ausmacht. Innerorts ereigneten sich 4.335 Unfälle (8,59%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 2.203 Unfälle (4,36%) und auf Autobahnen gab es 681 Unfälle (1,35%). Insgesamt gab es 97 Getötete, 1.476 Schwerverletzte und 5.646 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 50.477 |
| Unfälle mit Personenschaden | 5.589 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 2.102 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 361 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 42.425 |
| Ortslage – innerorts | 4.335 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.203 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 681 |
| Getötete | 97 |
| Schwerverletzte | 1.476 |
| Leichtverletzte | 5.646 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








