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Erfurt: Zoll deckt Schwarzarbeit im Erzgebirgskreis auf

Bauunternehmerin zu Freiheitsstrafe verurteilt. Amtsgericht Chemnitz verhängt ein Jahr und sechs Monate Haft, Bewährung ausgesetzt. Schaden von 543.000 Euro durch illegale Beschäftigung von 24 Arbeitnehmern.

Foto: unsplash

Erfurt / Chemnitz (ost)

Aufgrund der Nichtzahlung von Sozialversicherungsbeiträgen und Steuerhinterziehung wurde im November 2025 eine 61-jährige Bauunternehmerin aus dem Erzgebirgskreis vom Amtsgericht Chemnitz zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten verurteilt. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt.

Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Chemnitz und des Hauptzollamtes Erfurt wurde der rechtskräftig Verurteilten nachgewiesen, dass sie in den Jahren 2018 bis 2022 mindestens 24 Arbeitnehmer „schwarz“ beschäftigt hatte, indem sie diese nicht oder nicht vollständig zur Sozialversicherung anmeldete und zu niedrige Sozialabgaben und Steuern zahlte. Dadurch entstand ein Schaden von etwa 543.000 Euro.

Die Untersuchungen begannen mit einer Betriebsprüfung des Zolls. Bei der Prüfung der Geschäftsunterlagen wurden Unregelmäßigkeiten in der Buchführung der Baufirma festgestellt.

In der Hauptverhandlung hat die Verurteilte ein umfassendes Geständnis abgelegt.

Quelle: Presseportal

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