Zwei Männer ohne Tickets verstecken sich nach Kontrolle in Zugtoilette. Bundespolizei muss einschreiten, Männer standen unter Drogeneinfluss.
Erfurt: Zugfahrt endet mit mehreren Anzeigen

Erfurt, Erfurt Hauptbahnhof (ost)
Zwei Männer, 18 und 33 Jahre alt, fuhren in der Nacht von Montag auf Dienstag mit einem ICE von Leipzig nach Erfurt, jedoch ohne die erforderlichen Tickets. Nach der Ticketkontrolle schlossen sie sich in der Zugtoilette ein.
Die Bahn informierte daraufhin die Bundespolizei, um die beiden Fahrgäste am Erfurter Hauptbahnhof zu übernehmen. Die Männer reagierten jedoch nicht auf Ansprache. Als die Bundespolizisten die Tür öffneten, leistete der ältere Mann sofort Widerstand und biss einen Beamten in die Hand.
Beide Reisende standen unter dem Einfluss von Drogen oder anderen berauschenden Substanzen. In der Wache zeigte der 33-jährige Algerier auffälliges Verhalten. Sein Begleiter aus Libyen hatte mit den Auswirkungen des Drogenkonsums zu kämpfen. Aufgrund ihres Zustands mussten beide aus Sicherheitsgründen für sich und andere ärztlich betreut werden. Der gebissene Polizist wurde ebenfalls medizinisch versorgt.
Die Männer haben keinen legalen Aufenthaltsstatus in der Bundesrepublik, daher wird die Ausländerbehörde in den Fall einbezogen.
Als Ergebnis dieser Zugfahrt wurden gegen die Männer Ermittlungsverfahren wegen Schwarzfahrens, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und unerlaubten Aufenthalts eingeleitet.
Quelle: Presseportal








