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Erpressung über Messenger: Mann zu Geldüberweisungen gezwungen

Ein 20-jähriger Mann wurde Opfer einer Betrugs- und Erpressungsmasche, bei der er insgesamt 4.790 Euro überwies, um Gewaltandrohungen zu entgehen.

Foto: unsplash

Gera (ost)

Gera. In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde ein 20-jähriger Mann Opfer einer Betrugs- und Erpressungsmasche.

Ein bisher unbekannter Täter kontaktierte den Geschädigten zunächst über den Messengerdienst Telegram. Er zwang den 20-Jährigen unter dem Vorwand, dass ansonsten jemand “vor die Tür gesetzt” würde, zu einer ersten Überweisung von 800 Euro.

Später rief der Unbekannte das Opfer an und forderte weitere Zahlungen. Er drohte dem 20-Jährigen und seiner Familie mit Gewalt, falls er den Forderungen nicht nachkam. Aus Angst vor den drohenden Konsequenzen überwies der Geschädigte insgesamt 4.790 Euro in mehreren Transaktionen.

Die Polizei erstattete eine Anzeige und sicherte die Chatverläufe. Außerdem wurde eine Untersuchung der Geldtransaktionen hinsichtlich des Verdachts auf Geldwäsche eingeleitet. Die Ermittlungen gegen den bisher unbekannten Täter dauern an. (KB)

Quelle: Presseportal

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