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Frankfurt am Main: Diebe gestellt und Stehlgut aufgefunden

Eine Reisende wurde am späten Samstagnachmittag in einem ICE bestohlen. Bundespolizisten konnten zwei Tatverdächtige ausfindig machen.

Symbolbild der Bundespolizei: Dieb nutzt Unaufmerksamkeit aus, um sich wertvolle Beute zu sichern
Foto: Presseportal.de

Erfurt, Erfurt Hauptbahnhof (ost)

Am späten Samstagnachmittag wurde eine Reisende in einem ICE, der von Frankfurt am Main nach Erfurt fuhr, bestohlen. Das Opfer entdeckte, dass ihr ein hochwertiges Smartphone gestohlen worden war. Eine Zeugin beobachtete zwei Männer bei der Tat.

Als der Schnellzug am Hauptbahnhof Erfurt hielt, wurden Bundespolizisten hinzugezogen. Die beiden algerischen Verdächtigen konnten nach einer kurzen Suche gefunden werden. Das gestohlene Handy hatten sie nicht mehr bei sich, stattdessen hatten sie ein Tablet, für das sie keinen Eigentumsnachweis erbringen konnten. Das technische Gerät wurde beschlagnahmt.

Die beiden hatten kein gültiges Ticket für die Zugfahrt. Die Bundespolizei ermittelt gegen die 24- und 27-Jährigen wegen Diebstahls und des Erschleichens von Beförderungsleistungen. Das gestohlene Smartphone wurde in einem Müllcontainer im Zug gefunden.

Die Bundespolizei warnt immer wieder vor Diebstählen in Bahnhöfen und Zügen. Auch in diesem Fall nutzten die Täter einen kurzen Moment der Unaufmerksamkeit der Reisenden aus, um an ihr teures Mobiltelefon zu gelangen. Die Bundespolizei appelliert: „Erschweren Sie Dieben die Tat und schaffen Sie keine Gelegenheiten für potenzielle Täter.“

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Thüringen für 2022/2023

Die Cyberkriminalitätsraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2958 Fälle registriert, wovon 993 gelöst wurden. Es gab insgesamt 755 Verdächtige, darunter 500 männliche und 255 weibliche Verdächtige. 119 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 3161, wobei 1083 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 834, davon 542 männliche und 292 weibliche Verdächtige. 143 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu hatte die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.958 3.161
Anzahl der aufgeklärten Fälle 993 1.083
Anzahl der Verdächtigen 755 834
Anzahl der männlichen Verdächtigen 500 542
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 255 292
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 119 143

Quelle: Bundeskriminalamt

nf24