Unbekannter Täter dringt in Wohnung ein, verursacht 50 Euro Sachschaden, keine gestohlenen Gegenstände gefunden. Polizei ermittelt.
Gera: Einbruch in Wohnung – keine Beute

Gera (ost)
Gera: Zwischen Montag, dem 27.07.2026, und Mittwoch, dem 05.08.2026, um 02:50 Uhr, drang ein unbekannter Täter in eine Wohnung in der Prof.-Simmel-Straße ein.
Der Einbrecher brach laut bisherigen Informationen die Wohnungstür auf und verursachte dabei einen Sachschaden von etwa 50 Euro. Die Bewohnerin befand sich zum Zeitpunkt des Verbrechens im Urlaub. Es scheint, dass aus der Wohnung nichts gestohlen wurde.
Der Vorfall wurde am 05.08.2026 bekannt, als der Vermieter mit einem vorhandenen Schlüssel die Wohnung betrat, um die Balkontür zu schließen. Die Bewohnerin hatte vor ihrer Abreise bestätigt, dass die Tür definitiv verschlossen war. Niemand außer ihr hatte angeblich einen Schlüssel zur Wohnung.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (KB)
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Thüringen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Thüringen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 783 Fälle registriert, von denen 208 gelöst werden konnten. Es gab insgesamt 223 Verdächtige, darunter 189 Männer, 34 Frauen und 31 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der Einbrüche auf 1226 Fälle an, wobei 273 Fälle gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 259, darunter 219 Männer, 40 Frauen und 40 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 783 | 1.226 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 208 | 273 |
| Anzahl der Verdächtigen | 223 | 259 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 189 | 219 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 34 | 40 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 31 | 40 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Thüringen für 2022/2023
Die Mordraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 34 Fälle registriert, wovon 32 aufgeklärt wurden. Im Jahr 2023 sank die Zahl auf 26 Fälle, von denen 24 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging ebenfalls von 36 auf 31 zurück. Von den Verdächtigen waren 28 männlich, 8 weiblich und 12 nicht-deutsch. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 34 | 26 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 32 | 24 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 31 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 8 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 12 | 7 |
Quelle: Bundeskriminalamt








