Die Polizei sucht Zeugen eines Schockanrufbetrugs in Gera. Eine ältere Frau übergab Bargeld an eine unbekannte Täterin.
Gera: Öffentlichkeitsfahndung nach Trickbetrug

Gera (ost)
Gera. Am 26.06.2025 ereignete sich gegen 12:30 Uhr in der Lortzingstraße in Gera ein sogenannter Schockanrufbetrug. Nach bisherigen Informationen erhielt eine 83-jährige Frau einen Anruf von bisher unbekannten Tätern, die behaupteten, dass ein naher Verwandter einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. Um eine angebliche Haftstrafe zu vermeiden, wurde eine große Geldsumme gefordert. Gegen 14:30 Uhr übergab die Frau in der Lortzingstraße und der Vollersdorfer Straße Bargeld in Höhe eines mittleren fünfstelligen Betrags an eine bisher unbekannte Frau. Die Täterin ging dann zu Fuß in Richtung Vollersdorfer Straße. Ein Fahrzeug wurde nicht gesehen. Trotz Fahndungsmaßnahmen konnte die vermeintliche Täterin nicht gefunden werden.
Im Zuge der Untersuchungen konnten nun auch Bilder der Geldabholerin veröffentlicht werden. Die Kriminalpolizei Gera bittet Zeugen, die verdächtige Personen oder Beobachtungen in der Lortzingstraße und Vollersdorfer Straße gemacht haben oder die Frau auf den Bildern erkennen, sich unter der Telefonnummer 0365 / 82341465 zu melden. (SR)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Thüringen für 2022/2023
Die Mordraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 34 Fälle registriert, von denen 32 aufgeklärt wurden. Im Jahr 2023 sank die Zahl der Fälle auf 26, wobei 24 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 36 im Jahr 2022 auf 31 im Jahr 2023 zurück. Die Anzahl der männlichen Verdächtigen blieb konstant bei 28, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 8 auf 3 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 12 auf 7. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 34 | 26 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 32 | 24 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 31 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 8 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 12 | 7 |
Quelle: Bundeskriminalamt








