Ein 14-jähriger Jugendlicher wurde Opfer eines mutmaßlichen Betrugsfalls im Internet. Die Eltern griffen rechtzeitig ein und informierten die Polizei.
Gera: Online-Betrug aufgedeckt

Gera (ost)
Gera. Ein 14-Jähriger und seine Eltern haben bei der Polizei Anzeige erstattet wegen eines vermuteten Betrugsfalls im Internet. Laut der Familie benutzte der Jugendliche seit einigen Wochen eine App, die angeblich hohe Gewinne durch „Dropshipping“ ermöglichte. Um eine angeblich erwirtschaftete Gewinnsumme von über 50.000 Euro auszahlen zu lassen, wurde der Jugendliche schließlich aufgefordert, Gutscheinkarten im Wert von 5.000 Euro zu kaufen und die Codes in der App einzugeben.
Die Eltern wurden skeptisch und informierten die Polizei. Bisherigen Informationen zufolge kam es zu keiner weiteren Zahlung. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und warnt erneut davor, bei unrealistisch hohen Gewinnversprechen im Internet besonders vorsichtig zu sein. (DL)
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Thüringen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 sind gestiegen. Im Jahr 2022 wurden 2958 Fälle registriert, von denen 993 gelöst wurden. Es gab insgesamt 755 Verdächtige, darunter 500 Männer, 255 Frauen und 119 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 3161, wobei 1083 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen sank auf 834, wobei 542 Männer, 292 Frauen und 143 Nicht-Deutsche beteiligt waren. Im Vergleich dazu hatte Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.958 | 3.161 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 993 | 1.083 |
| Anzahl der Verdächtigen | 755 | 834 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 500 | 542 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 255 | 292 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 119 | 143 |
Quelle: Bundeskriminalamt








