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Gera: Verdächtige nach Körperverletzung gestellt

Bundespolizisten griffen nach einer Auseinandersetzung am Hauptbahnhof Gera ein. Ein Deutscher wurde verletzt, die Ukrainer als Tatverdächtige festgenommen.

Foto: Depositphotos

Gera, Gera Hauptbahnhof (ost)

Früh am Sonntagmorgen um 4:00 Uhr mussten Bundespolizisten im Hauptbahnhof Gera eingreifen, nachdem es zu einer körperlichen Auseinandersetzung gekommen war.

Ein 39-jähriger Deutscher wies Verletzungen am Kopf und an einer Hand auf. Die vermutlichen Täter flohen aus dem Hauptbahnhof.

Dank der Personenbeschreibungen konnte die Geraer Polizei bei der Fahndung helfen. Ein Streifenteam konnte die Verdächtigen kurze Zeit später im Stadtgebiet stellen.

Laut ersten Erkenntnissen wurde das am Boden liegende Opfer von den beiden Ukrainern ins Gesicht getreten, was zu den Verletzungen des Mannes führte, die später im Krankenhaus behandelt wurden.

Gegen die vermutlichen Täter wird nun wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Die Befragung der Beschuldigten und Zeugen soll klären, was den Gewaltausbruch ausgelöst hat.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Thüringen für 2022/2023

Die Mordraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 34 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 26 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 32 auf 24 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 36 auf 31, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen konstant bei 28 blieb, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 8 auf 3 fiel. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 12 auf 7. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 34 26
Anzahl der aufgeklärten Fälle 32 24
Anzahl der Verdächtigen 36 31
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28 28
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 8 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 12 7

Quelle: Bundeskriminalamt

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