Beamte der Geraer Polizei entdecken mehrere Verkehrsteilnehmer unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen. Fahrer müssen Blutentnahme über sich ergehen lassen und Weiterfahrt wird untersagt.
Gera: Verkehrskontrollen zeigen Verstöße

Gera (ost)
Während Verkehrskontrollen entdeckten Polizeibeamte aus Gera am Freitag und Samstag mehrere Verkehrsteilnehmer, die unter dem Einfluss von Alkohol oder berauschenden Substanzen standen.
Am Freitagabend (07.08.26) wurde um 19:00 Uhr eine 26-jährige Autofahrerin in der Siemensstraße angehalten. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 1,6 Promille. Es wurde eine Blutprobe entnommen, der Führerschein eingezogen und die Weiterfahrt untersagt. Gegen die Frau wurde ein Verfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.
Gegen 19:50 Uhr überprüften die Beamten einen 24-jährigen Autofahrer in der Bahnhofstraße. Ein Drogentest reagierte positiv auf Cannabis. Auch hier wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt.
Später wurde in der Berliner Straße ein 35-jähriger E-Scooter-Fahrer kontrolliert. Ein Drogentest reagierte positiv auf Kokain. Auch ihm wurde die Weiterfahrt untersagt und eine Blutprobe entnommen.
Am Samstag (08.08.26) um 20:00 Uhr überprüften die Beamten schließlich einen 28-jährigen E-Scooter-Fahrer an der Haltestelle Spielwiese. Ein Alkoholtest ergab 0,57 Promille und ein Drogentest reagierte positiv auf Cannabis. Es wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Gegen die betroffenen Fahrer wurden entsprechende Verfahren eingeleitet.
SH
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023
Die Drogenraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 sind im Vergleich zu Nordrhein-Westfalen, wo im Jahr 2023 die meisten Fälle von Drogen mit 73917 aufgezeichnet wurden, relativ niedrig. Im Jahr 2022 wurden in Thüringen 10272 Fälle von Drogen registriert, wovon 9688 gelöst wurden. Es gab insgesamt 7674 Verdächtige, darunter 6390 Männer, 1284 Frauen und 860 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle leicht auf 10287, wobei 9768 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 7721, darunter 6475 Männer, 1246 Frauen und 1080 Nicht-Deutsche.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.272 | 10.287 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.688 | 9.768 |
| Anzahl der Verdächtigen | 7.674 | 7.721 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 6.390 | 6.475 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.284 | 1.246 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 860 | 1.080 |
Quelle: Bundeskriminalamt








