Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich, als ein Sattelzug und ein Kleinkraftrad zusammenstießen. Der Fahrer des KRAD wurde schwer verletzt und musste per Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht werden.
Gera: Verkehrsunfall auf Kaufhauskreuzung

Schleiz (ost)
Am 17.04.2026 um etwa 14:15 Uhr fuhr ein 47-jähriger Fahrer eines Sattelzugs die Alte Poststraße entlang und plante an der sogenannten Kaufhauskreuzung nach links in die Hofer Straße abzubiegen. Aus der entgegengesetzten Richtung, der Oschitzer Straße, näherte sich ein 45-jähriger Fahrer eines Kleinkraftrads (KRAD) der Kaufhauskreuzung, um geradeaus in die Alte Poststraße zu fahren. Obwohl sowohl der Fahrer des Sattelzugs als auch der Kleinkraftradfahrer bei der Ampel Grün hatten, ignorierte der LKW-Fahrer die Vorfahrt des Zweiradfahrers und es kam zu einer Kollision. Dabei erlitt der Fahrer des KRAD schwere Verletzungen und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden. Das KRAD war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Fahrer des LKW blieb unverletzt. Sein Sattelzug wurde leicht beschädigt, war aber noch fahrtüchtig. Beide Unfallbeteiligten wiesen keine Anzeichen von Fahruntüchtigkeit auf. Gegen den LKW-Fahrer wurde ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet. Durch die Staatsanwaltschaft Gera wurde eine Sicherheitsleistung angeordnet, die vor Ort vom Fahrer des Sattelzugs bezahlt werden musste. Bei der Unfallaufnahme waren auch Beamte der Kontrollgruppe für den Schwerlastverkehr der Autobahnpolizeiinspektion Hermsdorf beteiligt. Während der Unfallaufnahme war die Kaufhauskreuzung für etwa zwei Stunden teilweise voll gesperrt, was zu Verkehrsbehinderungen im Stadtgebiet Schleiz führte. Die Verkehrsmaßnahmen auf den Umleitungsstrecken sowie die Reinigungsarbeiten am Unfallort wurden von den Kameraden der FFW Schleiz durchgeführt. Für den Unfallverursacher und eine schockierte Zeugin des Unfalls wurden Notfallseelsorger hinzugezogen.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Thüringen für 2023
Im Jahr 2023 gab es insgesamt 50477 Verkehrsunfälle in Thüringen. Davon waren 5589 Unfälle mit Personenschaden, was 11.07% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2102 Fälle aus, was 4.16% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 361 Fällen verzeichnet, was 0.72% aller Unfälle ausmacht. Die übrigen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 42425 Fälle, was 84.05% entspricht. In Ortslagen wurden 4335 Unfälle (8.59%) innerorts, 2203 Unfälle (4.36%) außerorts (ohne Autobahnen) und 681 Unfälle (1.35%) auf Autobahnen registriert. Die Anzahl der Getöteten betrug 97, während 1476 Personen schwer verletzt und 5646 leicht verletzt wurden.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 50.477 |
| Unfälle mit Personenschaden | 5.589 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 2.102 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 361 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 42.425 |
| Ortslage – innerorts | 4.335 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.203 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 681 |
| Getötete | 97 |
| Schwerverletzte | 1.476 |
| Leichtverletzte | 5.646 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








