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Gera: Zeugenaufruf nach Körperverletzung

Ein 55-jähriger Mann wurde von drei unbekannten Tätern angegriffen. Die Polizei sucht nach Zeugen für den Vorfall.

Foto: Depositphotos

Gera (ost)

Gera. Am Samstag, dem 12. September 2026, gegen 23:15 Uhr, wurde ein 55-jähriger Mann im Bereich zwischen einem Sonderpostenmarkt und einem Verbrauchermarkt in der Erich-Mühsam-Straße von drei bisher unbekannten männlichen Personen angegriffen. Der Verletzte musste daraufhin im Krankenhaus behandelt werden. Die Täter flüchteten zu Fuß in Richtung Erich-Mühsam-Straße.

Die drei Verdächtigen hatten zuvor bereits mehrere Stunden im Bereich des örtlichen Parks bei den Treppen verbracht. Zuvor war es zu einem Streit zwischen den drei Personen und einem bisher unbekannten Mann gekommen. Der spätere Verletzte war diesem Mann zu Hilfe geeilt. Der Mann war mit seiner Partnerin unterwegs. Beide verließen daraufhin den Ort.

Das Alter der Verdächtigen wird auf 17 bis 22 Jahre geschätzt:

Person 1: schwarze Haare, die als “Dauerwelle” beschrieben werden, helle Jacke

Person 2: blonde Haare, heller Pullover, helles T-Shirt, helles Fahrrad

Person 3: schwarze Haare, dunkle Kleidung

Die drei Personen sollen eine Musikbox bei sich gehabt haben und dem deutschen Phänotyp entsprechen.

Die Polizei bittet insbesondere den bisher unbekannten Mann und seine Partnerin sowie weitere Zeugen, die relevante Beobachtungen gemacht haben, sich unter Angabe der Bezugsnummer 0233375/2026 beim Kriminaldauerdienst in Gera unter 0365 8234-1465 zu melden. (KB)

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Thüringen für 2022/2023

Die Mordraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 34 Fälle registriert, von denen 32 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 36 Verdächtige, darunter 28 Männer, 8 Frauen und 12 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 sank die Zahl der registrierten Fälle auf 26, von denen 24 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 31, darunter 28 Männer, 3 Frauen und 7 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 34 26
Anzahl der aufgeklärten Fälle 32 24
Anzahl der Verdächtigen 36 31
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28 28
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 8 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 12 7

Quelle: Bundeskriminalamt

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