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Gernewitz: Verkehrssünder in Kahla gestoppt

Ein betrunkener Mann, ohne Fahrerlaubnis, wurde in Kahla gestoppt. Er hatte 2,66 Promille Atemalkohol und stand unter dem Einfluss von Cannabis.

Foto: Depositphotos

Stadtroda (ost)

Am späten Samstagnachmittag kurz nach 17 Uhr informierte ein Zeuge die Polizeiinspektion Saale-Holzland darüber, dass ein offensichtlich stark alkoholisierter Mann in Kahla in ein Auto stieg und damit wegfuhr. Sofort wurden mehrere Streifenwagen mobilisiert, um das Fahrzeug zu finden und anzuhalten. Anhand des abgelesenen Kennzeichens wurde vermutet, dass er Richtung Stadtroda unterwegs war, und so konnte das Auto schließlich im Stadtrodaer Ortsteil Gernewitz von Polizeibeamten gestoppt werden. Bei dem Fahrer wurde ein Atemalkoholwert von 2,66 Promille festgestellt. Zudem stand er unter dem Einfluss von Cannabis. Bei der darauf folgenden Durchsuchung leistete er Widerstand, sodass sie unter Einsatz von Handschellen durchgeführt werden musste. Neben einer Schere, die er in der Jackentasche trug, wurde auch seine versteckte Geldbörse am Körper gefunden. Durch den darin befindlichen Ausweis stellte sich heraus, dass der 44-Jährige falsche Angaben zu seiner Identität gemacht hatte und derzeit keinen festen Wohnsitz hat. Sein Führerschein wurde ihm bereits vor einigen Jahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr entzogen. Nach einer Blutentnahme im Krankenhaus und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde er aufgrund einer Kontaktadresse aus den polizeilichen Maßnahmen entlassen. Die Herkunft des Fahrzeugs, mit dem er unterwegs war, wird noch weiter ermittelt. Der vor Ort sichergestellte Fahrzeugschlüssel wurde später der Eigentümerin übergeben.

Gegen den Mann, der allgemein uneinsichtig war, wird nun wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheit im Straßenverkehr, Widerstands gegen polizeiliche Maßnahmen und Falscher Namensangabe ermittelt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023

Die Drogenraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Steigerung. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 10272 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, wovon 9688 Fälle gelöst werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 7674, wobei 6390 männliche Verdächtige und 1284 weibliche Verdächtige waren. Darüber hinaus gab es 860 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stiegen die Zahlen leicht an, mit insgesamt 10287 erfassten Fällen und 9768 gelösten Fällen. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 7721, darunter 6475 männliche und 1246 weibliche Verdächtige sowie 1080 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.272 10.287
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.688 9.768
Anzahl der Verdächtigen 7.674 7.721
Anzahl der männlichen Verdächtigen 6.390 6.475
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.284 1.246
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 860 1.080

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Thüringen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Thüringen insgesamt 50.477 Verkehrsunfälle. Davon waren 5.589 Unfälle mit Personenschaden, was 11,07% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2.102 Fälle aus, was 4,16% aller Unfälle entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 361 Fällen registriert, was 0,72% aller Unfälle ausmacht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 42.425 Fälle, was 84,05% aller Unfälle entspricht. Innerorts ereigneten sich 4.335 Unfälle (8,59%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.203 Unfälle (4,36%) und auf Autobahnen 681 Unfälle (1,35%). Insgesamt gab es 97 Getötete, 1.476 Schwerverletzte und 5.646 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 50.477
Unfälle mit Personenschaden 5.589
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 2.102
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 361
Übrige Sachschadensunfälle 42.425
Ortslage – innerorts 4.335
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.203
Ortslage – auf Autobahnen 681
Getötete 97
Schwerverletzte 1.476
Leichtverletzte 5.646

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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