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Gesucht: Zeugen nach Körperverletzung und Beleidigung

Die Polizei sucht nach Zeugen für eine gefährliche Körperverletzung und Beleidigung in Sonneberg. Eine 20-jährige Frau wurde rassistisch beleidigt und angegriffen.

Foto: Depositphotos

Sonneberg (ost)

Nach einer gefährlichen Körperverletzung und einer Beleidigung am Donnerstagabend in Sonneberg bittet die Polizei um Zeugenhinweise. Gegen 22.00 Uhr wurde eine 20-jährige Frau in der Köppelsdorfer Straße auf Höhe der Hausnummer 43 von einer Frau und einem Mann angesprochen. Im weiteren Verlauf wurde die Geschädigte rassistisch beleidigt und unter anderem körperlich angegriffen- glücklicherweise blieb sie weitestgehend unverletzt. Anschließend flüchteten die Tatverdächtigen mit Fahrrädern in unbekannte Richtung. Nach Bekanntwerden des Vorfalls wurden umgehend Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. Im Zuge der weiteren Ermittlungen konnte die weibliche Tatverdächtige zwischenzeitlich bekannt gemacht werden. Dabei handelt es sich um eine 29-Jährige. Die Ermittlungen zu dem männlichen Tatverdächtigen dauern derzeit an. Zur weiteren Aufklärung des Sachverhalts bittet die Polizei dennoch um Zeugenhinweise. Insbesondere werden Personen gesucht, die den Vorfall am Donnerstag gegen 22.00 Uhr im Bereich der Köppelsdorfer Straße beobachtet haben oder Angaben zum bislang unbekannten männlichen Tatverdächtigen machen können. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Sonneberg unter der Telefonnummer 0361 574376100 unter Angabe der Vorgangsnummer 0185525 entgegen.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Thüringen für 2022/2023

Die Mordraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 34 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 26 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 32 auf 24 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 36 auf 31, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen konstant bei 28 blieb, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 8 auf 3 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen ging von 12 auf 7 zurück. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 34 26
Anzahl der aufgeklärten Fälle 32 24
Anzahl der Verdächtigen 36 31
Anzahl der männlichen Verdächtigen 28 28
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 8 3
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 12 7

Quelle: Bundeskriminalamt

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