Mehrere Verletzte, Polizeibeamter angegriffen. Am Dienstagnachmittag kam es zu einem gewalttätigen Vorfall, bei dem ein Mann Frauen angriff und einen Polizeibeamten biss.
Gewalttat in Kahla

Saale-Holzland-Kreis (ost)
Am Dienstagnachmittag (28. Juli 2026) ereignete sich in Kahla ein gewalttätiger Vorfall in der Schulstraße/Rollestraße, bei dem mehrere Personen verletzt wurden.
Nach bisherigen Informationen griff ein 42-jähriger Mann aus Kahla, der offenbar unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stand, im öffentlichen Raum plötzlich zwei Frauen auf Fahrrädern an. Eine 64-jährige Frau erlitt leichte Verletzungen, während eine weitere 64-jährige Frau schwer verletzt wurde. Sie erlitt einen Jochbeinbruch, eine Mittelgesichtsfraktur und möglicherweise eine Gehirnblutung nach der Erstdiagnose. Außerdem besteht der Verdacht auf eine erhebliche und möglicherweise dauerhafte Beeinträchtigung des Sehvermögens auf dem rechten Auge.
Im weiteren Verlauf beschädigte der Verdächtige die Scheibe eines geparkten Autos. Während der folgenden polizeilichen Maßnahmen leistete er starken Widerstand und biss einen Polizeibeamten in den Oberschenkel.
Nachdem der Mann gefesselt war, beschädigte er auch ein Einsatzfahrzeug der Polizei. Während des gesamten Einsatzes beleidigte er die eingesetzten Polizeibeamten.
Aufgrund seines psychischen Ausnahmezustandes wurde der 42-jährige Mann in eine psychiatrische Fachklinik gebracht. Die Unterbringung wurde gerichtlich angeordnet.
Die Polizei hat Ermittlungen wegen schwerer Körperverletzung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte, Sachbeschädigung und Beleidigung eingeleitet.
Bislang nicht identifizierte Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich unter Angabe des Aktenzeichens ST/0189776/2026 bei der Polizei zu melden.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Thüringen für 2022/2023
Die Mordraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen leichten Rückgang. Im Jahr 2022 wurden 34 Fälle registriert, wovon 32 aufgeklärt werden konnten. Die Anzahl der Verdächtigen lag bei 36, davon waren 28 männlich, 8 weiblich und 12 nicht-deutsch. Im Jahr 2023 sank die Anzahl der Mordfälle auf 26, von denen 24 gelöst wurden. Es gab insgesamt 31 Verdächtige, darunter 28 Männer, 3 Frauen und 7 nicht-deutsche Personen. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 34 | 26 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 32 | 24 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 31 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 8 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 12 | 7 |
Quelle: Bundeskriminalamt








