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Gotha: Verhängnisvolle Selbstsicherheit

Eine betrunkene Frau verursachte beinahe einen Unfall, als sie rückwärts auf die Straße fuhr. Sie besaß keine Fahrerlaubnis und hatte 1,29 Promille Alkohol im Blut.

Foto: Depositphotos

Gotha (ost)

Am Freitagmorgen war eine Streifenwagenbesatzung überrascht, als sie in der Nähe des Zentrums von Gotha an einer roten Ampel standen. Eine Frau stieg vor dem Streifenwagen mit einer Bierflasche in der Hand in einen Transporter und fuhr rückwärts auf die Straße, fast einen Unfall verursachend. Die Beamten stoppten das Fahrzeug kurz darauf und stellten fest, dass die 37-jährige Gothaerin mit 1,29 Promille zu betrunken zum Fahren war. Außerdem reagierte ein Drogentest positiv auf verbotene Substanzen. Darüber hinaus besitzt die Fahrerin seit 2019 keine Fahrerlaubnis mehr. Eine Blutentnahme wurde angeordnet, der Fahrzeugschlüssel wurde sichergestellt und ein entsprechendes Verfahren wurde eingeleitet. Gegen den 57-jährigen Fahrzeughalter wurden ebenfalls Ermittlungen eingeleitet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023

Die Drogenraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 10272 Fälle registriert, wovon 9688 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 7674, wobei 6390 männlich und 1284 weiblich waren. 860 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stiegen die Zahlen leicht an, mit 10287 registrierten Fällen und 9768 aufgeklärten Fällen. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 7721, wobei 6475 männlich, 1246 weiblich und 1080 nicht-deutscher Herkunft waren. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.272 10.287
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.688 9.768
Anzahl der Verdächtigen 7.674 7.721
Anzahl der männlichen Verdächtigen 6.390 6.475
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.284 1.246
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 860 1.080

Quelle: Bundeskriminalamt

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