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Gotha: Wildschwein gerettet durch Ausweichmanöver

Ein Lkw kam von der Fahrbahn ab, nachdem der Fahrer einem Wildschwein ausgewichen war. Der entstandene Sachschaden wird auf 10.000 Euro geschätzt.

Foto: unsplash

A4 Höhe Gotha (ost)

Spät am Freitagabend kam ein Lastwagen aufgrund eines Ausweichmanövers nach rechts von der Straße ab.

Der Grund dafür war ein Wildschwein, das die A4 zwischen den Anschlussstellen Gotha und Gotha-Boxberg in Richtung Frankfurt a. M. mutig überquerte. Um eine Kollision mit dem Tier zu vermeiden, drehte der 65-jährige Fahrer das Lenkrad seines Lastwagens und kam daraufhin von der Straße ab. Dabei beschädigte er mehrere Verkehrseinrichtungen und riss zusätzlich die Ölwanne des Fahrzeugs auf. Dies führte zu einem erheblichen Ölverlust, wodurch sich das Öl auf dem Standstreifen und im Erdreich der angrenzenden Böschung verteilte.

Die Spurenlage vor Ort bestätigte die Aussage des Fahrers.

Sowohl der 65-Jährige als auch das Wildschwein blieben unverletzt.

Sein Lastwagen war jedoch nicht mehr betriebsbereit und musste abgeschleppt werden.

Die Feuerwehr beseitigte die Ölspur auf dem Standstreifen. Zudem war ein Vertreter des zuständigen Umweltamtes vor Ort, um die Bodenverschmutzung zu überprüfen.

Heute sollen Baggerarbeiten im Bereich der Unfallstelle durchgeführt werden. Der verschmutzte Boden soll ausgehoben werden.

Der entstandene Gesamtsachschaden wird derzeit auf 10.000 Euro geschätzt.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Thüringen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Thüringen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 50477 Unfälle. Davon hatten 5589 Unfälle Personenschäden, was einem Anteil von 11.07% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2102 Fälle aus, was 4.16% entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 361 Fällen registriert, was 0.72% entspricht. Die restlichen Sachschadensunfälle beliefen sich auf 42425 Fälle, was 84.05% ausmacht. In der Ortslage ereigneten sich 4335 Unfälle innerorts (8.59%), 2203 außerorts (4.36%) und 681 auf Autobahnen (1.35%). Insgesamt gab es 97 Getötete, 1476 Schwerverletzte und 5646 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 50.477
Unfälle mit Personenschaden 5.589
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 2.102
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 361
Übrige Sachschadensunfälle 42.425
Ortslage – innerorts 4.335
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.203
Ortslage – auf Autobahnen 681
Getötete 97
Schwerverletzte 1.476
Leichtverletzte 5.646

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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