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Greiz: Betrüger erbeuten mehrere Tausend Euro in Münchenbernsdorf

Unbekannte kontaktierten einen 77-Jährigen am Mittwochabend (04.11.2026) zwischen 18:15 Uhr und 23:00 Uhr per Phishing-Mail und Telefon. Er gab eine Transaktion mittels TAN frei.

Foto: Depositphotos

Greiz (ost)

Münchenbernsdorf. Am Mittwochabend (04.11.2026) fiel ein 77-Jähriger einem Betrug zum Opfer. Unbekannte kontaktierten ihn zwischen 18:15 Uhr und 23:00 Uhr zunächst per Phishing-Mail und danach telefonisch. Im weiteren Verlauf veranlassten sie ihn, sein Onlinebanking aufzurufen und eine Transaktion mit einer TAN zu bestätigen. In der Folge wurden mehrere Tausend Euro von seinem Konto abgebucht. Weitere Konten des Geschädigten wurden ebenfalls manipuliert, wobei dort bislang kein zusätzlicher Vermögensschaden entstand. Die Polizei ermittelt wegen Betrugs. Die Polizei empfiehlt, Bankgeschäfte nur über bekannte Zugänge abzuwickeln, die man selbst aufgerufen hat. Zugangsdaten und TAN sind nicht an Dritte weiterzugeben. Unbekannte Anrufer sollten niemals dazu veranlassen, Zahlungen freizugeben. (SR)

Quelle: Presseportal

Cybercrime-Statistiken in Thüringen für 2022/2023

In Thüringen stieg die Zahl der registrierten Cybercrime-Fälle von 2.958 im Jahr 2022 auf 3.161 im Jahr 2023, also um rund 6,9 Prozent. Die Zahl der aufgeklärten Fälle nahm von 993 auf 1.083 zu. Zugleich stieg die Zahl der Tatverdächtigen von 755 auf 834: Darunter waren 2022 insgesamt 500 Männer und 255 Frauen, 2023 waren es 542 Männer und 292 Frauen. Die Zahl der nichtdeutschen Tatverdächtigen erhöhte sich von 119 auf 143. Zum Vergleich: In Berlin, dem Bundesland mit den meisten registrierten Cybercrime-Fällen im Jahr 2023, wurden 22.125 Fälle erfasst – fast siebenmal so viele wie in Thüringen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 2.958 3.161
Anzahl der aufgeklärten Fälle 993 1.083
Anzahl der Verdächtigen 755 834
Anzahl der männlichen Verdächtigen 500 542
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 255 292
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 119 143

Quelle: Bundeskriminalamt

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