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Großbrüchter: Flucht endet mit schwerem Unfall

Motorradfahrer kollidiert mit Verkehrszeichen. Verfolgungsfahrt mit hoher Geschwindigkeit, gefährdete Verkehrsteilnehmer. Polizei bittet um Hinweise.

Foto: unsplash

Helbedündorf (ost)

Am Mittwochnachmittag entdeckten Polizeibeamte der Polizeiinspektion Kyffhäuser in Großbrüchter ein Motorrad ohne Kennzeichen, das ihnen entgegenkam, und beschlossen, das Fahrzeug aufgrund dieser Beobachtung einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Als das Polizeiauto wendete und klare Anhaltesignale eingeschaltet wurden, hielt der Fahrer nicht an, sondern setzte seine Fahrt mit hoher Geschwindigkeit fort. Die anschließende Verfolgungsjagd führte über die Landstraße 1032 durch Großbrüchter, Toba, Wiedermuth und Ebeleben, bis der Fahrer in einer Kurve die Kontrolle über sein Motorrad verlor und mit einem Verkehrsschild am Straßenrand kollidierte. Bei den folgenden polizeilichen Maßnahmen stellte sich heraus, dass der 28-jährige Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis besaß und das Fahrzeug wahrscheinlich technisch manipuliert war. Bei dem Unfall zog sich der Mann schwere Verletzungen zu und musste in einem Krankenhaus operiert werden. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber transportiert.

Während der Verfolgungsjagd fuhr der 28-Jährige mehrmals in den Gegenverkehr und kollidierte in Toba beinahe mit einem entgegenkommenden Lastwagen. Die Beamten verfolgten das Motorrad teilweise mit Geschwindigkeiten von über 100 km/h innerorts und bis zu 180 km/h außerorts. Durch dieses Fahrverhalten wurden andere Verkehrsteilnehmer durch den Flüchtenden gefährdet. Die Polizei bittet diese Verkehrsteilnehmer, sich bei der Polizeiinspektion Kyffhäuser unter der Telefonnummer 0361/57 43 65 100 zu melden.

Aktenzeichen: 0204032

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Thüringen für 2023

Im Jahr 2023 ereigneten sich in Thüringen insgesamt 50477 Verkehrsunfälle. Davon waren 5589 Unfälle mit Personenschaden, was einem Anteil von 11.07% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2102 Fälle aus, was 4.16% aller Unfälle entspricht. 361 Unfälle wurden unter dem Einfluss berauschender Mittel verursacht, was 0.72% aller Unfälle ausmacht. Die meisten Unfälle waren Übrige Sachschadensunfälle mit 42425 Fällen, was 84.05% aller Unfälle entspricht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 4335 Unfälle (8.59%), außerorts (ohne Autobahnen) 2203 Unfälle (4.36%) und auf Autobahnen 681 Unfälle (1.35%). Insgesamt gab es 97 Getötete, 1476 Schwerverletzte und 5646 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 50.477
Unfälle mit Personenschaden 5.589
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 2.102
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 361
Übrige Sachschadensunfälle 42.425
Ortslage – innerorts 4.335
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.203
Ortslage – auf Autobahnen 681
Getötete 97
Schwerverletzte 1.476
Leichtverletzte 5.646

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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