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Ilmenau: Flucht endete in der JVA

Ein Imbiss-Mitarbeiter meldete gestern den Diebstahl eines Lieferfahrzeugs. Der Flüchtige wurde festgenommen und hatte offene Haftbefehle sowie Drogen im Besitz.

Foto: Depositphotos

Arnstadt/Jesuborn (Ilm-Kreis) (ost)

Am gestrigen Abend um etwa 18.30 Uhr informierte ein Mitarbeiter eines Imbisses in der Bahnhofstraße in Arnstadt darüber, dass ihr Lieferwagen, ein schwarzer VW, gestohlen wurde. Gegen 19.00 Uhr entdeckten Polizeibeamte des PI Arnstadt-Ilmenau den Wagen fahrenderweise im Stadtgebiet von Ilmenau. Obwohl ein Vorderreifen fehlte, floh der Fahrer in Richtung Langwiesen, wobei er rote Ampeln überfuhr und andere Verkehrsteilnehmer gefährdete. Gegen 19.10 Uhr endete die Flucht auf der B88 zwischen Jesuborn und Pennewitz. Der Mann versuchte jedoch zu Fuß zu fliehen, wurde aber von den Polizisten eingeholt und festgenommen. Während der Festnahme leistete er Widerstand und hatte eine kleine Menge Betäubungsmittel bei sich. Ein Drogenvortest reagierte positiv auf Cannabis und Amphetamin/Methamphetamin. Ein Atemalkoholtest ergab etwa 0,1 Promille. Später wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Bei der Überprüfung der Personalien des 37-Jährigen stellte sich heraus, dass zwei offene Haftbefehle gegen ihn vorlagen. Gegen den Mann wurden verschiedene Ermittlungsverfahren eingeleitet, darunter Diebstahl eines Kraftfahrzeugs, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, Fahren ohne Fahrerlaubnis, Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Trunkenheit im Verkehr und Teilnahme an einem illegalen Autorennen. Aufgrund der bestehenden Haftbefehle wurde der Mann heute in eine Justizvollzugsanstalt überstellt. (mla)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023

Die Drogenraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 zeigen eine leichte Steigerung. Im Jahr 2022 wurden 10272 Fälle registriert, wovon 9688 gelöst wurden. Es gab insgesamt 7674 Verdächtige, darunter 6390 Männer, 1284 Frauen und 860 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Zahl der registrierten Fälle auf 10287, wobei 9768 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen stieg auf 7721, darunter 6475 Männer, 1246 Frauen und 1080 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.272 10.287
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.688 9.768
Anzahl der Verdächtigen 7.674 7.721
Anzahl der männlichen Verdächtigen 6.390 6.475
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.284 1.246
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 860 1.080

Quelle: Bundeskriminalamt

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