Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Ilmenau: Verkehrsdelikte bei Verkehrskontrollen festgestellt

Beamte der PI Arnstadt-Ilmenau haben mehrere Verkehrsdelikte im Ilm-Kreis entdeckt. Unter anderem waren Fahrzeuge nicht versichert und Fahrer standen unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen.

Foto: Depositphotos

Ilm-Kreis (ost)

Am Wochenende führten Polizeibeamte der PI Arnstadt-Ilmenau Verkehrskontrollen im Ilm-Kreis durch. Es wurden insgesamt zehn Verkehrsverstöße festgestellt: Am 21.08.2026 um 15.50 Uhr fuhr ein 15-Jähriger mit einem E-Scooter die Oberpörlitzer Straße in Ilmenau entlang. Das Elektrokleinstfahrzeug war nicht versichert und der Jugendliche stand möglicherweise unter dem Einfluss von Cannabis. Gegen 19.00 Uhr fuhr ein 33-jähriger Fahrer mit seinem Skoda auf einem Wirtschaftsweg zwischen Bösleben und Ettischleben. Das Auto war ebenfalls nicht versichert, der Fahrer besaß keine gültige Fahrerlaubnis und es gab Hinweise darauf, dass er unter dem Einfluss von Amphetaminen/ Methamphetaminen stand. Da dieser Wirtschaftsweg als öffentlicher Verkehrsraum galt, wurden entsprechende Anzeigen erstattet. Um 19.30 Uhr fuhr ein 49-Jähriger mit einem E-Scooter die Reiche Gasse in Kirchheim entlang. Der Fahrer konnte keine Versicherungsnachweise vorlegen und stand unter dem Einfluss von berauschenden Substanzen. Ein Drogenvortest reagierte positiv auf Cannabis und Kokain. Um 21.40 Uhr wurde ein 63-jähriger VW-Fahrer in Stadtilm auf der Ilmenauer Straße kontrolliert. Er war alkoholisiert mit einer Atemalkoholkonzentration von etwa 0,9 Promille. Am 22.08.2026 um 00:15 Uhr wurde ein 16-jähriger Mopedfahrer auf der L3087 zwischen Traßdorf und Bücheloh kontrolliert. Es stellte sich heraus, dass der Hubraum des Mopeds 50 ccm überstieg, was eine höhere Fahrerlaubnisklasse erforderte, die der Jugendliche jedoch nicht besaß. Fast zur gleichen Zeit wurde in Arnstadt auf der Ichtershäuser Straße ein 25-jähriger E-Scooter-Fahrer kontrolliert. Auch er stand offensichtlich unter dem Einfluss von Alkohol. Ein Test ergab etwa 1,0 Promille. Kurz darauf wurde in der Quenselstraße ein 45 Jahre alter VW-Fahrer mit etwa 0,9 Promille festgestellt. Um 02.30 Uhr wurde in Ichtershausen auf der Rudolf-Breitscheid-Straße ein 15-Jähriger mit einem nicht versicherten E-Scooter erwischt. Am 22.08.2026 um 16.00 Uhr wurde ein 39-Jähriger in Stadtilm auf der Salinenstraße mit einem Renault kontrolliert. Seine Fahrerlaubnis war jedoch kürzlich entzogen worden und er stand mutmaßlich unter dem Einfluss von Cannabis. Heute um 09:45 Uhr fuhr ein 38 Jahre alter Mann mit einem Audi die Weimarer Straße in Ilmenau entlang. Auch er stand offenbar unter dem Einfluss von Cannabis.

In allen Fällen wurden entsprechende Ermittlungs- bzw. Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet und die entsprechenden polizeilichen Maßnahmen ergriffen. (mla)

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023

Die Drogenraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden 10272 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 10287 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg von 9688 im Jahr 2022 auf 9768 im Jahr 2023. Die Anzahl der Verdächtigen stieg von 7674 auf 7721, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen von 6390 auf 6475 stieg und die der weiblichen Verdächtigen von 1284 auf 1246 sank. Die Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen stieg von 860 auf 1080. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Drogenfällen in Deutschland mit 73917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.272 10.287
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.688 9.768
Anzahl der Verdächtigen 7.674 7.721
Anzahl der männlichen Verdächtigen 6.390 6.475
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.284 1.246
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 860 1.080

Quelle: Bundeskriminalamt

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Thüringen für 2023

Die Verkehrsunfallstatistik für Thüringen im Jahr 2023 zeigt insgesamt 50.477 Unfälle. Davon waren 5.589 Unfälle mit Personenschaden, was 11,07% aller Unfälle entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4,16% der Gesamtunfälle aus, was 2.102 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel waren mit 361 Fällen oder 0,72% vertreten. Die Mehrheit der Unfälle, nämlich 42.425 oder 84,05%, waren übrige Sachschadensunfälle. Innerorts ereigneten sich 4.335 Unfälle (8,59%), außerorts (ohne Autobahnen) 2.203 Unfälle (4,36%) und auf Autobahnen 681 Unfälle (1,35%). Insgesamt gab es 97 Getötete, 1.476 Schwerverletzte und 5.646 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 50.477
Unfälle mit Personenschaden 5.589
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 2.102
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 361
Übrige Sachschadensunfälle 42.425
Ortslage – innerorts 4.335
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.203
Ortslage – auf Autobahnen 681
Getötete 97
Schwerverletzte 1.476
Leichtverletzte 5.646

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

Karte für diesen Artikel

nf24