Betrüger ergaunerten 8.800 Euro von 79-jähriger Frau nach Anruf unter dem Vorwand technischer Probleme.
Internetbetrug in Erfurt

Erfurt (ost)
Am Freitag, den 27.03.2026, wurde eine 79-jährige Frau aus Erfurt von Betrügern ins Visier genommen. Nach dem Besuch verschiedener Internetseiten erschien plötzlich eine Fehlermeldung auf ihrem Computer und ließ sich nicht mehr einfach entsperren. Ohne eine Lösung zu kennen, wählte die Rentnerin die angezeigte „Notfallnummer“. Am anderen Ende der Leitung meldete sich ein angeblicher Mitarbeiter von Microsoft. Bevor er sich jedoch um die PC-Probleme kümmerte, fragte er nach persönlichen Daten und Bankdaten der Dame und beendete das Gespräch nach Erhalt aller Informationen. Da die Rentnerin nun misstrauisch wurde, beschloss sie, ihre Konten zu sperren. Dabei stellte sie fest, dass die unbekannten Täter bereits 8.800 Euro abgebucht hatten.
Quelle: Presseportal
Cybercrime-Statistiken in Thüringen für 2022/2023
Die Cyberkriminalitätsraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 stiegen leicht an. Im Jahr 2022 wurden 2958 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 bereits 3161 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle stieg ebenfalls von 993 auf 1083. Die Anzahl der Verdächtigen ging jedoch von 755 auf 834 zurück. Davon waren 542 männlich, 292 weiblich und 143 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete die Region Berlin im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Cyberkriminalitätsfällen in Deutschland mit 22125 registrierten Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 2.958 | 3.161 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 993 | 1.083 |
| Anzahl der Verdächtigen | 755 | 834 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 500 | 542 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 255 | 292 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 119 | 143 |
Quelle: Bundeskriminalamt








