Hund vertreibt Täter, Polizei bittet um Hinweise
Jena: Einbruchversuch in Souterrainwohnung

Jena (ost)
In Jena, in der Okensstraße, ereignete sich am späten Dienstagabend ein versuchter Wohnungseinbruch. Um 23:45 Uhr hörte eine 29-jährige Bewohnerin einer Souterrainwohnung verdächtige Geräusche an einem Oberlichtfenster ihrer Wohnung. Gemäß den bisherigen Informationen versuchte eine bisher unbekannte Person, durch das Fenster in die Wohnung einzudringen. Bevor es jedoch zum Eindringen kam, schlug der Hund der Geschädigten, der sich in der Wohnung befand, an. Die Bewohnerin wurde dadurch aufmerksam, schaute nach und entdeckte den Täter. Dieser ergriff sofort die Flucht in eine unbekannte Richtung. Eine detaillierte Beschreibung des Tatverdächtigen liegt derzeit nicht vor. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen versuchten Wohnungseinbruchsdiebstahls eingeleitet. Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge in der Okensstraße bemerkt haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Jena zu melden (03641 – 81 0, id.lpi.jena@polizei.thueringen.de).
Quelle: Presseportal
Einbruchstatistiken in Thüringen für 2022/2023
Die Einbruchsraten in Thüringen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 783 Fälle registriert, wovon 208 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 223 Verdächtige, darunter 189 Männer, 34 Frauen und 31 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 1226, wovon 273 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 259 Verdächtige, darunter 219 Männer, 40 Frauen und 40 nicht-deutsche Verdächtige. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Einbrüchen in Deutschland mit 27061 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 783 | 1.226 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 208 | 273 |
| Anzahl der Verdächtigen | 223 | 259 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 189 | 219 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 34 | 40 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 31 | 40 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Thüringen für 2022/2023
Die Mordraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 34 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 26 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 32 auf 24 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 36 auf 31, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen konstant bei 28 blieb, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 8 auf 3 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 12 auf 7. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 34 | 26 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 32 | 24 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 31 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 8 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 12 | 7 |
Quelle: Bundeskriminalamt







