Ein 19-jähriger Mann sorgte für einen Polizeieinsatz in Jena, als er Passanten mit einer Waffe bedrohte.
Jena: Schreckschusspistole auf Passanten gerichtet

Jena (ost)
Ein junger Mann im Alter von 19 Jahren hat in der Nacht von Montag auf Dienstag am Busbahnhof „Am Volksbad“ in Jena für einen Einsatz der Polizei gesorgt. Um 00:10 Uhr wurde die Polizei alarmiert, da der junge Mann angeblich mit einer Waffe, die einer Pistole ähnelt, unterwegs war. Nach den bisherigen Informationen hielt der Verdächtige eine Schreckschusspistole in der Hand und richtete sie mehrmals auf Passanten, die vorbeiliefen. Obwohl er die Personen nicht direkt ansprach, fühlte sich ein 43-jähriger Zeuge durch sein Verhalten bedroht und informierte die Polizei. Mehrere Polizeiautos wurden daraufhin eingesetzt. Die Beamten konnten den 19-Jährigen vor Ort identifizieren und die Waffe sicherstellen. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass es sich um eine Schreckschusswaffe handelte. Die Pistole war nach bisherigen Informationen nicht geladen.
Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,3 Promille bei dem jungen Mann. Außerdem reagierte ein Drogenvortest positiv auf Cannabis. Die Polizei prüft nun verschiedene Dinge, darunter den Verdacht der Bedrohung und mögliche Verstöße gegen das Waffengesetz.
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Thüringen für 2022/2023
Die Mordraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 sind rückläufig. Im Jahr 2022 wurden 34 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 26 Fälle waren. Die Anzahl der gelösten Fälle sank ebenfalls von 32 auf 24. Die Anzahl der Verdächtigen ging von 36 auf 31 zurück, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen konstant bei 28 blieb, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 8 auf 3 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 12 auf 7. Im Vergleich dazu gab es im Jahr 2023 in Nordrhein-Westfalen die meisten registrierten Mordfälle in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 34 | 26 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 32 | 24 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 31 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 8 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 12 | 7 |
Quelle: Bundeskriminalamt








