Am späten Abend des 17.04.2026 kam es zu einem tätlichen Angriff auf einen Mann, der von zwei maskierten Tätern bedroht wurde und sein T-Shirt abgeben musste. Die Täter flüchteten mit der Beute, während die Polizei die Ermittlungen aufnahm.
Jena: Überfall am Busbahnhof

Apolda (ost)
Spät am Abend des 17.04.2026 fand am Busbahnhof in Apolda ein gewaltsamer Angriff auf einen Mann statt. Der Betroffene war zusammen mit einer anderen Person mit dem Regionalbus aus Jena angekommen und gegen 23:00 Uhr ausgestiegen. Kurz darauf kamen zwei bisher unbekannte, dunkel gekleidete und maskierte Angreifer auf ihn zu. Einer der Täter griff den Mann plötzlich an und warf ihn zu Boden. Danach verlangte der Angreifer unter Androhung weiterer Gewalt die Herausgabe eines getragenen T-Shirts. Als der Mann versuchte aufzustehen, wurde er erneut attackiert und zu Boden gebracht. Schließlich übergab er das Kleidungsstück, woraufhin die Täter mit ihrer Beute flohen.
Anschließend trafen die Angreifer auf eine weitere Person, mit der es zu einem kurzen körperlichen Zwischenfall kam. Als ein Fahrzeug näher kam, ließen die Täter von dieser Person ab und verschwanden in unbekannte Richtung. Der Betroffene blieb bis auf vorübergehende Schmerzen unverletzt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Zeugenaufruf:
Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen zum Vorfall oder zu den bisher unbekannten Tätern haben, sich bei der örtlichen Polizeidienststelle zu melden. Insbesondere werden Personen gesucht, die sich zur Tatzeit am Busbahnhof aufgehalten haben oder Beobachtungen zu den flüchtigen Tätern gemacht haben.
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Thüringen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Thüringen stiegen zwischen 2022 und 2023 leicht an. Im Jahr 2022 wurden 546 Fälle registriert, von denen 403 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 495 Verdächtige, darunter 439 Männer, 56 Frauen und 140 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 772, von denen 580 aufgeklärt wurden. Es gab insgesamt 637 Verdächtige, darunter 587 Männer, 50 Frauen und 241 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an registrierten Raubüberfällen in Deutschland mit 12.625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 546 | 772 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 403 | 580 |
| Anzahl der Verdächtigen | 495 | 637 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 439 | 587 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 56 | 50 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 140 | 241 |
Quelle: Bundeskriminalamt
Statistiken zu Mord, Totschlag und Tötungsdelikten in Thüringen für 2022/2023
Die Mordraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 zeigen einen Rückgang der registrierten Fälle. Im Jahr 2022 wurden 34 Fälle registriert, während es im Jahr 2023 nur noch 26 waren. Die Anzahl der gelösten Fälle ging ebenfalls von 32 auf 24 zurück. Die Anzahl der Verdächtigen sank von 36 auf 31, wobei die Anzahl der männlichen Verdächtigen konstant bei 28 blieb, während die Anzahl der weiblichen Verdächtigen von 8 auf 3 sank. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen verringerte sich von 12 auf 7. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Mordfällen in Deutschland mit 470 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 34 | 26 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 32 | 24 |
| Anzahl der Verdächtigen | 36 | 31 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 28 | 28 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 8 | 3 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 12 | 7 |
Quelle: Bundeskriminalamt








