Polizei entdeckt drei Autofahrer unter Drogeneinfluss im Landkreis Sömmerda, die nun mit Bußgeld und Fahrverbot rechnen müssen.
Kannawurf: Verkehrskontrollen entlarven Drogenfahrer

Landkreis Sömmerda/Sömmerda (ost)
Während Verkehrskontrollen entdeckte die Polizei am Freitag und Samstag im Landkreis Sömmerda insgesamt drei Fahrer, die unter dem Einfluss von Drogen standen. Es handelte sich um einen 20-jährigen Fahrer eines Citroen in Kannawurf, eine 44-jährige Fahrerin eines Renault in Sömmerda und eine 23-jährige Fahrerin eines Opel in Kölleda. Die durchgeführten Drogentests zeigten positiv auf Cannabis bzw. in einem Fall zusätzlich auf Amphetamin. Alle drei Autofahrer wurden zur Blutentnahme ins Krankenhaus gebracht. Gegen sie wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Bei Rechtskraft drohen den Betroffenen jeweils mindestens 500 Euro Bußgeld, Punkte in Flensburg sowie Fahrverbote. (DS)
Quelle: Presseportal
Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023
Die Drogenraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 10.272 Fälle von Drogenkriminalität erfasst, von denen 9.688 gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen belief sich auf 7.674, wobei 6.390 männliche und 1.284 weibliche Verdächtige waren. Darunter waren 860 nicht-deutsche Verdächtige. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der erfassten Fälle leicht auf 10.287, wobei 9.768 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 7.721, darunter 6.475 männliche und 1.246 weibliche Verdächtige. Die Anzahl der nicht-deutschen Verdächtigen stieg auf 1.080. Im Vergleich dazu hatte Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl von Drogenfällen in Deutschland mit 73.917 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 10.272 | 10.287 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 9.688 | 9.768 |
| Anzahl der Verdächtigen | 7.674 | 7.721 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 6.390 | 6.475 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 1.284 | 1.246 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 860 | 1.080 |
Quelle: Bundeskriminalamt








