Eine 82-Jährige wurde am Telefon von falschen Polizeibeamten und Staatsanwälten getäuscht und gab letztlich 19.000 Euro an eine unbekannte Person.
Kölleda: Betrug von 19.000 Euro nach Schockanruf

Kölleda (ost)
Am Freitag, den 16.10.2026, wurde eine 82-jährige Frau zwischen 13:16 und 14:15 Uhr von einer unbekannten Nummer angerufen. Der Anrufer gab vor, ein Polizeibeamter aus Kölleda zu sein, und informierte sie darüber, dass ihre Enkelin einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe. Später wurde sie von einer anderen Person kontaktiert, die angab, von der Staatsanwaltschaft Jena zu sein. Während des Gesprächs wurde die Frau nach Wertgegenständen gefragt, die als mögliche Kaution dienen könnten. Schließlich übergab sie 19.000 Euro an eine unbekannte Person.
Die Beschreibung der unbekannten Person lautet wie folgt:
Zeugen, die verdächtige Personen gesehen haben, die der Beschreibung entsprechen, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Sömmerda unter Angabe der Aktennummer 0265759/2026 zu melden.
Die Polizei warnt davor: Echte Polizeibeamte oder Staatsanwälte fragen am Telefon nicht nach Bargeld, Schmuck oder anderen Wertgegenständen und fordern nicht auf, diese vor die Haustür zu legen oder an Unbekannte zu übergeben. Auch nach einem Verkehrsunfall fordern Polizei, Staatsanwaltschaften oder Gerichte keine sofortige Kaution.
Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und geben Sie keine Informationen über Ihre finanzielle Situation preis. Beenden Sie bei Zweifeln das Gespräch und kontaktieren Sie Angehörige oder die Polizei über die Notrufnummer 110. (MK)
Quelle: Presseportal
Statistiken zu Verkehrsunfällen in Thüringen für 2023
Im Jahr 2023 gab es in Thüringen insgesamt 50.477 Verkehrsunfälle. Davon waren 5.589 Unfälle mit Personenschaden, was einem Anteil von 11,07% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 4,16% der Gesamtzahl aus, was 2.102 Unfällen entspricht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 361 Fällen registriert, was einem Anteil von 0,72% entspricht. Die meisten Unfälle, nämlich 42.425, waren Übrige Sachschadensunfälle, was einem Anteil von 84,05% entspricht. In der Ortslage innerorts ereigneten sich 4.335 Unfälle (8,59%), außerorts (ohne Autobahnen) waren es 2.203 Unfälle (4,36%) und auf Autobahnen 681 Unfälle (1,35%). Bei den Verkehrsunfällen gab es insgesamt 97 Getötete, 1.476 Schwerverletzte und 5.646 Leichtverletzte.
| 2023 | |
|---|---|
| Verkehrsunfälle insgesamt | 50.477 |
| Unfälle mit Personenschaden | 5.589 |
| Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden | 2.102 |
| Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel | 361 |
| Übrige Sachschadensunfälle | 42.425 |
| Ortslage – innerorts | 4.335 |
| Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) | 2.203 |
| Ortslage – auf Autobahnen | 681 |
| Getötete | 97 |
| Schwerverletzte | 1.476 |
| Leichtverletzte | 5.646 |
Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)








