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Landkreis Sömmerda: Falscher Bankmitarbeiter erbeutet 10.000 Euro

Ein 62-Jähriger wurde Opfer von Überweisungsbetrug, nachdem er am Telefon Anweisungen eines Betrügers folgte. Die Polizei warnt vor persönlichen Bankdaten am Telefon.

Foto: unsplash

Landkreis Sömmerda (ost)

Ein 62-jähriger Mann aus Kölleda im Landkreis Sömmerda wurde Opfer eines Überweisungsbetrugs. Letzte Woche Freitag (19.06.2026) erhielt er einen Anruf von einem Unbekannten, der vorgab, ein Mitarbeiter seiner Bank zu sein. Der Betrüger überredete den Mann dazu, eine dringende Aktualisierung und Verifizierung der Banking-App vorzunehmen, indem er seinen Anweisungen am Telefon und per SMS folgte. Dadurch wurde eine Echtzeitüberweisung von 10.000 Euro veranlasst. Eine weitere Überweisung von 4.000 Euro konnte storniert werden. Die Polizei hat eine Anzeige wegen Betrugs aufgenommen und warnt davor, persönliche Bankdaten, PIN, TAN oder Freigabecodes am Telefon preiszugeben. Seriöse Bankangestellte fordern solche Daten oder Überweisungen am Telefon nicht an. Verdächtige Anrufe sollten sofort beendet und die Bank über eine bekannte oder recherchierte Rufnummer kontaktiert werden. Wenn bereits Daten übermittelt oder Zahlungen veranlasst wurden, sollten die Betroffenen umgehend ihre Bank informieren und Anzeige bei der Polizei erstatten. (DS)

Quelle: Presseportal

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