Mobiles Menü schließen
Startseite Schlagzeilen

Leipzig Hauptbahnhof: Zugreisender, reagiert über, ICE muss ohne ihn weiterfahren

Ein Bahnreisender reagierte über, als er die falsche Tür entriegeln wollte und wurde ausfällig gegen das Servicepersonal. Die Bundespolizei wurde informiert und ermittelt wegen Bedrohung und Erschleichung einer Beförderungsleistung.

Symbolbild der Bundespolizei: Streife auf dem Weg zu einem Zug
Foto: Presseportal.de

Erfurt, Erfurt Hauptbahnhof (ost)

Ein Bahnreisender reagierte völlig übertrieben, nachdem er den falschen Zug aufgrund seines eigenen Fehlers gewählt hatte.

Am Samstagabend stieg ein 61-jähriger Mann am Leipziger Hauptbahnhof in einen ICE, der in Richtung Erfurt fuhr. Der Passagier bemerkte, dass er den falschen Zug erwischt hatte. Da der Zug abfahrbereit war und die Türen bereits verriegelt waren, benutzte der Deutsche eine Notentriegelung, um den Vorgang rückgängig zu machen. Allerdings war dies nicht möglich. Daraufhin wurde der Fahrgast verbal aggressiv gegenüber dem Servicepersonal.

Der ICE hatte sich bereits in Bewegung gesetzt. Die Bundespolizei wurde über die Notrufleitung informiert, da der aggressive Mann beim nächsten Halt am Erfurter Hauptbahnhof von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden sollte.

Als der Schnellzug ankam, fiel der besagte Fahrgast immer noch durch sein lautes Verhalten auf. Die Bundespolizisten beruhigten ihn und informierten ihn darüber, dass gegen ihn wegen des Verdachts der Bedrohung, des Missbrauchs von Notrufeinrichtungen und des Erschleichens von Beförderungsleistungen ermittelt wird. Zudem wurden Zeugen zu dem Vorfall befragt.

Der ICE konnte seine Fahrt fortsetzen, jedoch ohne den aufgebrachten Reisenden.

Quelle: Presseportal

Statistiken zu Verkehrsunfällen in Thüringen für 2023

Im Jahr 2023 gab es in Thüringen insgesamt 50477 Verkehrsunfälle. Davon waren 5589 Unfälle mit Personenschaden, was 11.07% entspricht. Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden machten 2102 Fälle aus, was 4.16% ausmacht. Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel wurden in 361 Fällen registriert, was 0.72% aller Unfälle entspricht. Die meisten Unfälle, nämlich 42425 (84.05%), waren Übrige Sachschadensunfälle. Bezogen auf die Ortslage ereigneten sich 4335 Unfälle innerorts (8.59%), 2203 außerorts (4.36%) und 681 auf Autobahnen (1.35%). Insgesamt gab es 97 Getötete, 1476 Schwerverletzte und 5646 Leichtverletzte.

2023
Verkehrsunfälle insgesamt 50.477
Unfälle mit Personenschaden 5.589
Schwerwiegende Unfälle mit nur Sachschaden 2.102
Unfälle unter dem Einfluss berauschender Mittel 361
Übrige Sachschadensunfälle 42.425
Ortslage – innerorts 4.335
Ortslage – außerorts (ohne Autobahnen) 2.203
Ortslage – auf Autobahnen 681
Getötete 97
Schwerverletzte 1.476
Leichtverletzte 5.646

Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis)

nf24