Zwei junge Männer wurden auf dem Radweg überfallen und mussten Fanutensilien im Wert von 115 Euro abgeben. Die Täter flüchteten in Richtung Theobald-Renner-Straße, Lobeda-West.
Lobeda: Überfall auf Fußballfans

Jena (ost)
Fußballfans überfallen
Am Freitagabend dem 13.03.2026 liefen zwei junge Männer (21 und 21 Jahre) gegen 22:28 Uhr, äußerlich als Fußballfans erkennbar, auf dem Radweg parallel zur Stadtrodaer Straße, aus Richtung Alt Lobeda kommend in Richtung Lobeda. Auf Höhe des Hockey Platz, passierten die Freunde den „Goldbergtunnel“. Plötzlich und unerwartet kamen drei maskierte Männer auf die Freunde zu. Die Geschädigten wurden unter Androhung von Gewalt dazu aufgefordert ihr „Fanzeug“ abzugeben. Aus Furcht vor einem körperlichen Übergriff kamen die Geschädigten den Anweisungen nach und übergaben den Tätern ihre Fanutensilien (Pullover, Schals…) im Gesamtwert von ca. 115,- Euro. Nach der Übergabe der Utensilien verließen die Täter den Bereich wieder in Richtung Theobald-Renner-Straße, Lobeda-West. Die bis dato unbekannten Täter werden als: 3 x männlich, vermummt, 160- 170 cm, normale Statur, 1 x schwarz/rote Jacke, 1 x graue Jacke und Jeans, beschrieben. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren bezüglich Räuberischer Erpressung wurde eröffnet. Die Ermittlungen laufen. In diesem Fall bittet die Polizei Jena um Ihre Mithilfe. Hat jemand das Tatgeschehen beobachten können? Kann jemand Angaben zum Tathergang oder den vermeintlichen Tätern machen?
Hinweise bitte an die Polizei in Jena unter Tel.: 03641/81-0
Quelle: Presseportal
Raubstatistiken in Thüringen für 2022/2023
Die Raubüberfallraten in Thüringen stiegen zwischen 2022 und 2023 deutlich an. Im Jahr 2022 wurden 546 Fälle registriert, wovon 403 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen betrug 495, wobei 439 männlich und 56 weiblich waren. 140 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der registrierten Fälle auf 772, wovon 580 aufgeklärt wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 637, wobei 587 männlich und 50 weiblich waren. 241 der Verdächtigen waren nicht-deutscher Herkunft. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die höchste Anzahl an Raubüberfällen in Deutschland mit 12625 Fällen.
| 2022 | 2023 | |
|---|---|---|
| Anzahl erfasste Fälle | 546 | 772 |
| Anzahl der aufgeklärten Fälle | 403 | 580 |
| Anzahl der Verdächtigen | 495 | 637 |
| Anzahl der männlichen Verdächtigen | 439 | 587 |
| Anzahl der weiblichen Verdächtigen | 56 | 50 |
| Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen | 140 | 241 |
Quelle: Bundeskriminalamt








