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Löhma: Feiertag im Saale-Orla-Kreis

Der gestrige Himmelfahrtstag verlief ruhig aus polizeilicher Sicht, dennoch kam es zu Einsätzen und Ermittlungen.

Foto: unsplash

Saale-Orla-Kreis (ost)

Der vergangene Feiertag verlief im Saale-Orla-Kreis aus Sicht der Polizei größtenteils ruhig. Trotzdem gab es im Laufe des Tages mehrere Einsätze, bei denen die Polizei Ermittlungen aufgenommen hat.

Beschädigte und fehlende Leitpfosten zwischen Oettersdorf und Löhma

Gestern Nachmittag wurde bekannt, dass auf der Strecke zwischen Oettersdorf und Löhma mehrere Leitpfosten fehlen. Drei der Pfosten konnten von Polizeibeamten gefunden und wieder aufgestellt werden. Weitere drei Leitpfosten sind jedoch beschädigt oder verschwunden. Die Polizei bittet Zeugen, die Informationen zum Vorfall oder möglichen Tätern haben, sich bei der Polizei in Schleiz zu melden.

Schwerverletzter nach Sturz von Kremserwagen

Kurz vor 15 Uhr kam es auf der Landesstraße 2365 zwischen Peuschen und Posen zu einem Unfall mit einem sogenannten Kremserwagen. Das Gespann verlangsamte oder stoppte kurz vor der Einmündung „Bankschenke“. Beim Verlassen des Anhängers stürzte ein 25-jähriger Mann und verletzte sich schwer am Kopf. Er musste vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Mann stark betrunken.

Polizeieinsatz an der Bleilochtalsperre

Des Weiteren kam es gestern Nachmittag zu einem Einsatz an der Bleilochtalsperre. Zuerst wurde der Polizei gemeldet, dass sich eine hilflose Person im Wasser befindet. Vor Ort stellte sich heraus, dass zwei betrunkene Männer im Alter von 34 und 43 Jahren mit einem Boot auf dem Bleilochstausee unterwegs waren. Aufgrund ihrer Alkoholisierung war einer der Männer nicht mehr in der Lage, das Boot sicher zu steuern und fiel über Bord. Im Verlauf der polizeilichen Maßnahmen wurde der 43-Jährige zunehmend aggressiv, so dass ihm Handschellen angelegt werden mussten. Danach wurde er zur Entnahme einer Blutprobe in ein Krankenhaus gebracht. Gegen die beiden Männer wurden mehrere Anzeigen erstattet.

Körperverletzungsdelikte in Weisbach

Auch gestern Nachmittag kam es in Weisbach zu mehreren wechselseitigen Körperverletzungen. Kurz vor 16 Uhr beobachteten Anwohner einen Sprinter, in dem mehrere Männer saßen und der offenbar Schrott sammelte, der mehrmals verschiedene Häuser anfuhr. Im weiteren Verlauf kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung, die schließlich zu Handgreiflichkeiten führte, an denen zeitweise bis zu 30 Personen beteiligt gewesen sein sollen. Nach bisherigen Erkenntnissen verwendeten die Schrottsammler Gegenstände wie Eisenstangen und eine Axt, um aus dem Ort zu fliehen. Zum Glück wurden nur zwei Personen leicht verletzt und vor Ort vom Rettungsdienst behandelt. Die genauen Hintergründe des Vorfalls sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen, die von der Polizei in Schleiz durchgeführt werden. Der mutmaßlich teilweise illegal gesammelte Schrott wurde von der Polizei beschlagnahmt, die Identitäten der fünf Schrottsammler sind bekannt.

Weitere Körperverletzungsdelikte in Bad Lobenstein und Saalburg-Ebersdorf

Auch bei einer Veranstaltung in Bad Lobenstein kam es am Donnerstagabend zu körperlichen Auseinandersetzungen zwischen mehreren Personen. Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten betrunkenen Beteiligten zunächst in Streit, bei dem mehrere Personen leicht verletzt wurden.

Kurz vor Mitternacht kam es auch auf einem Campingplatz in Saalburg-Ebersdorf zu einer weiteren körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren betrunkenen Personen. Auch in diesem Fall verliefen die Körperverletzungen vergleichsweise glimpflich. Entsprechende Anzeigen wurden erstattet.

Quelle: Presseportal

Statistiken zur Drogenkriminalität in Thüringen für 2022/2023

Die Drogenraten in Thüringen zwischen 2022 und 2023 blieben relativ stabil. Im Jahr 2022 wurden insgesamt 10.272 Fälle aufgezeichnet, von denen 9.688 gelöst wurden. Es gab 7.674 Verdächtige, darunter 6.390 Männer, 1.284 Frauen und 860 Nicht-Deutsche. Im Jahr 2023 stieg die Anzahl der aufgezeichneten Fälle leicht auf 10.287, wobei 9.768 Fälle gelöst wurden. Die Anzahl der Verdächtigen erhöhte sich auf 7.721, darunter 6.475 Männer, 1.246 Frauen und 1.080 Nicht-Deutsche. Im Vergleich dazu verzeichnete Nordrhein-Westfalen im Jahr 2023 die meisten Drogenfälle in Deutschland mit 73.917 Fällen.

2022 2023
Anzahl erfasste Fälle 10.272 10.287
Anzahl der aufgeklärten Fälle 9.688 9.768
Anzahl der Verdächtigen 7.674 7.721
Anzahl der männlichen Verdächtigen 6.390 6.475
Anzahl der weiblichen Verdächtigen 1.284 1.246
Anzahl der nichtdeutschen Verdächtigen 860 1.080

Quelle: Bundeskriminalamt

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